Open-Air-Konzert auf der Tillyschanze

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Die Band Hexaphonics: (v.li.) Martin Salten, Robert und Monika Maaßen, Marco Hagemann, Dorothea und Philip Kirves.

Hexaphonics und Deep River unterhielten bei der rockigen Septembernacht am Turm

Hann.Münden. Schon Tradition sind die Rock-Konzerte am Tillyschanzenturm. Das siebte Open-Air-Konzert am Samstagabend war wieder sehr gut besucht, trotz des wolkenverhangenen Himmels und der eher kühlen Temperaturen. Der Aufstieg durch den Wald lohnte sich, denn oben erwartete die Gäste gegrillte Steaks und Würstchen und vor allem fetzige Musik. Zunächst spielten die Hexaphonics „brandneue Songs“, aber auch Bekanntes. Die Musiker Robert Maaßen (Gesang, Bass, Percussion), Philipp Kirves (Gesang, Konzertgitarre), Marco Hagemann (Gesang, Cajon, Percussion), Martin Salten (Westerngitarre) bringen mit Dorothea Kirves und Monika Maaßen und ihren Flöten einen neuen Ton in die Rock-Pop-Szene. Ein Song folgte dem anderen, 90 Minuten ohne Pause, ein Genuss für die Zuhörer.

Die zweite Mündener Band war Deep River. Stefan Kletetzka und Ingo Henkel, beide Gesang und Gitarre, gründeten die Band vor vier Jahren. Sie sind seit ihrer Jugendzeit überzeugte Gitarristen und schon damals öffentlich aufgetreten. „Wir wollten mehrstimmig singen“, erzählt Kletetzka. So kam Svenja Metje „aus dem Soulbereich“ dazu. Seit einem halben Jahr ist Gerrit Kahle mit Bass und Perkussion dabei. Am Samstag spielten sie lediglich zwei Coverversionen. Musik und Text aller anderen Songs stammen von Kletetzka und Henkel. Ihre zweite CD „Horizon“ produzierten sie im Frühjahr. Beim DenkmalKunst-Festival werden sie in allen fünf Städten auftreten.

Die Band Deep River: (v.li.) Ingo Henkel, Stefan Kletetzka, Gerrit Kahle und Svenja Metje.

Unter den Gästen war der in Münden geborene Hans-Michael Euler. Er lebt in Kassel und hat das Weserlied zusammen mit Volker Schmoll „in Rock“ umgeschrieben. Im Sommer 2018 ist ein Konzert am Weserstein geplant. Jeder Besucher konnte die Aussicht über Münden genießen und das renovierte Eberleinzimmer mit dem Monumentalrelief besichtigen. Es ist geplant, die Erläuterungen zum „Dreißigjährigen Krieg“ auch in einer englischen Version anzubieten. „Es kommen auch viele Besucher aus dem Ausland“, so Dr. Manfred Albrecht, Vorsitzender der Förder- und Schutzgemeinschaft Tillyschanze. Ebenso sollen zwei Strophen von Eberleins Gedichten „integriert“ werden.

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