Schwein gehabt: Leckereien spülen Geld in die Turm-Kasse

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Die Vorstandsmitglieder des Vereins Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze (v.li.) Peter Schwarze, Gunnar Steinmann, Bernhard Schäfer, Reinhold Heck, Dr. Manfred Albrecht, Marco Hepe, Ines Albrecht-Engel, Marlies Scheffel und Dagmar Riedel.

Bis die Schwarte krachte: 300 Besucher zog es zum Wintergrillen auf die Tillyschanze

Hann.Münden. Schon der Aufstieg am Samstagvormittag war ein Genuss: Strahlend blauer Himmel, glasklare, erfrischende Luft, der Waldboden und die Wege schneegepudert. Oben am Tillyschanzenturm angekommen erwarteten die Besucher gegrillte Schweine, Glühwein oder Reibeplätzchen, daneben die wunderbare Aussicht über Mündens Fachwerkhäuser. Das Wintergrillen ist nur ein Programmpunkt der zahlreichen, über das ganze Jahr verteilten Aktivitäten am Aussichtsturm. Beim diesjährigen Grillen waren es ein Wildschwein und zwei Hausschweine, insgesamt „130 Kilogramm Schwein“, erzählt der Vereinsvorsitzende der Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze, Dr. Manfred Albrecht.

Die Jäger vom Hessenforst Reinhardshagen konnten nur ein Wildschwein erlegen, da die Sauen zum Teil schon Frischlinge hatten. Susanne Gohde, Leiterin des Stadtwaldes Münden, habe sich bemüht, weitere Schweine zu finden. Dann habe man zwei Hausschweine von der Feinkostfleischerei Schumann (Ritter der Rotwurst) genommen, „die sind geschmacklich sogar besser“. Die Sponsoren der Schweine waren Jutta Boser von Fliesen Bergelt und die Gronemann Malerbetrieb GmbH, das Brot kam von der Stadtbäckerei Mengel. Ivan Pivac, Miro Buberac und Jovo Stjepanovic zerlegten die gegrillten Tiere in mundgerechte Portionen, Rüdiger Riedel und Manfred Albrecht verteilten das Fleisch auf Tellern. Schon nach einer halben Stunde, die Veranstaltung hatte um elf Uhr begonnen, war eine Sau in den Mägen der Besucher verschwunden. Auch die anderen beiden wurden komplett aufgegessen. Zusätzlich konnte man sich mit Glühwein aufwärmen, der gegen eine Spende ausgegeben wurde.

Die Sau ist gegrillt und wird gleich zerlegt: (V.li.) Jovo Stjepanovic, Ivan Pavac und Miro Guberac.  

Über 300 Besucher Schätzungsweise 300 Besucher, vielleicht auch mehr, hatten die bis in den späten Nachmittag dauernde Veranstaltung besucht. Der Reinerlös aus dem Wintergrillen wird für den Unterhalt der Tillyschanze und die Restaurierung des Museumzimmers im Turm mit dem Gustav-Eberlein-Relief verwendet.

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