Treffen in der Mitte - Großes MX-5-Treffen

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Die Mitte Deutschlands liegt in Hann. Münden. Ungefähr 500 Fahrzeuge aus Deutschland, Kanada, Schweiz, Österreich, Niederlande, England und Schottl

Die Mitte Deutschlands liegt in Hann. Münden. Ungefähr 500 Fahrzeuge aus Deutschland, Kanada, Schweiz, Österreich, Niederlande, England und Schottland stehen auf dem Gelände des Weserparks. "Der ideale Ort", sagt der geborene Gimter Holger Lindenthal, Organisator des Treffens, "mit großen Parkflächen, teilweise überdacht und man kann hier auch zelten". Seit 2005 findet das Treffen fast jedes Jahr statt. Janin Decker steht am Infostand. "Wir sind eine Gruppe, die sich trifft", erzählt sie. Der Termin (diesmal vom 17.-19. August) wird über facebook, die Internetseite www.tidm.de (tidm steht für Treffen in der Mitte), das MX-5-Forum, die lokale Presse oder an Stammtischen bekanntgemacht. "Es ist eine tolle Gemeinschaft", schwärmt die Oldenburgerin. "MX–Fahrer grüßen sich alle beim Vorbeifahren, es ist eine kameradschaftliche Atmosphäre und ein unbeschreibliches Gefühl, in der Gruppe zu fahren!"

Nina Matysek beschreibt den Mazda als "kompromissloses Fahrzeug" ohne elektrische Helfer. "ESP brauchen wir nicht". Die ehemalige Kasselerin fährt seit 2006 einen MX-5 der ersten Generation. "In einen Mazda steigt man nicht ein, sondern zieht ihn sich an", sagt die 26-jährige.

Das erste Modell der japanischen Firma wurde 1989 als "Miata" in den USA vorgestellt, 1990 dann in Europa. Es ist der Klassiker mit Klappscheinwerfern, den sogenannten "Schlafaugen". "Der Mazda hat die Gene vom Großvater Lotus Elan in den 60er Jahren", erläutert Thomas Höller. Die zweite Generation stammt aus den Jahren 1998 bis 2005, daran schließt sich die dritte Generation an. Die Zweisitzer liegen ziemlich tief, Schaltknauf, Handbremsgriff, Lenkrad und Sitze sind bei den meisten Modellen mit Leder bezogen. Das alles gibt ein "Rennwagenfeeling". Die zwischen 110 und 180 PS-starken Motoren verbrauche zwischen 7,5 und 12 Litern pro 100 Kilometer, "je nach Fahrverhalten" so Janin Decker.

2006 erstand Holger Lindenthal seinen MX-5 der zweiten Generation. "An einem Sonntag habe ich mir bei einem Mazda-Händler am Schaufenster die Nase platt gedrückt, mich am Montag in einen Vorführwagen reingesetzt und 20 Minuten eine Probefahrt gemacht, ihn dann am Dienstag gekauft. Es war Liebe auf den ersten Blick". Der MX-5 ist ein Roadster. "Der Unterschied zwischen diesem und einem Cabrio: Beim Cabrio macht man das Dach auf, wenn das Wetter gut ist, beim Mazda, der ein Roadster ist, das Dach zu, wenn das Wetter schlecht ist, man fährt also immer offen", erklärt der 36-jährige. "Es ist ein Spaßauto. Wenn ich mit meiner zweijährigen Tochter Mara fahre, die gerade sprechen lernt, sagt sie Dach auf, Dach auf".

Falk Thiele, ein früherer Mazda-Fahrer aus Hann. Münden, ist begeistert: "Fast 1000 Gäste, die Fahrer kommen aus allen Ecken, es ist ein echtes Event. Die Leute freuen sich schon ein Jahr vorher drauf".

Ein Blickfang sind zwei Autos, die unter Pavillons stehen: Ein schwarzer, mit rot-gelben Muster versehener Flyin‘ Miata, ein Rennwagen auf MX-Basis und ein weißer MX-5er, "der zum ersten Mal auf der Automesse in Leipzig vorgestellt wurde. "Wenn Interesse besteht, hat er Aussicht auf Serienfertigung im nächsten Jahr", so Andreas Althoff, zuständig für Handelsmarketing der Mazda Deutschland in Leverkusen. Für "Mazda-Entdecker" dürfte die Internetseite www.mazda.de interessant sein.

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