Trümmerfeld auf der A7 ab der AS Göttingen in Richtung Norden

Die Autobahn war nach einem Verkehrsunfall mit zwei Pkw voll gesperrt

Göttingen. Zwischen den Anschlussstellen (AS) Göttingen und Göttingen/Nord kam es auf der A7 am Mittag zu einem Verkehrsunfall. Eine 64-jährige aus Vellmar wechselte mit ihrem Dacia vom mittleren Fahrstreifen auf den Überholfahrstreifen, ohne auf den nachfolgenden Audi eines 28-jährigen aus Schleswig Holstein zu achten. Durch die hohe Aufprallwucht wurde der Dacia gegen die Betonmittelschutzplanke geschleudert, nach rechts abgewiesen und prallte in die Außenschutzplanke. Anschließend kam das Fahrzeug schräg auf der Fahrbahn zum Stillstand. Der Audi kam nach dem Aufprall quer zur Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum Stillstand. Die Fahrbahn wurde durch ausgelaufene Betriebsstoffe, Erdreich und Trümmerteile großflächig verunreinigt. An beiden Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Die verletzten Fahrzeugführer wurden mit einem Rettungswagen in die Uniklinik gebracht. Aufgrund der Erstmeldungen waren insgesamt drei Rettungswagen, der Rettungshubschrauber mit Landung auf der A7 und die Berufsfeuerwehr Göttingen eingesetzt. Nach Bergung der Unfallfahrzeuge konnte der Überholfahrstreifen nach knapp einer Stunden freigegeben werden. Nach Reinigung der restlichen Fahrbahn erfolgte die komplette Freigabe der Nordfahrbahn um 14 Uhr. Der Verkehr staute sich auf einer länge von etwa fünf Kilometern. Im Bereich der Anschlussstelle Göttingen kam es trotz Verkehrsregelung durch Polizeibeamte kurzfristig zu Behinderungen.

Rubriklistenbild: © Goss Vitalij - Fotolia

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