Über 600 Besucher beim Weser Metal Meeting in Reinhardshagen

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Große Augen im backstage-Bereich: Torten gab's für alle Bands

Reinhardshagen. Es wächst und gedeiht: Das Dritte Weser Metal Meeting (WMM) in der Wesertalhalle zog wieder ein wenig mehr Fans an, als im Vorjahr. Die Vereinsspitze der Metal Crew sprach nach der Veranstaltung von über 600 Besuchern und zeigte sich zufrieden. Am Samstagabend bekamen die auch ordentlich was auf die Ohren gehauen: Von Speedrock der „V8 Wankers“, Combat Metal von „Fireforce“, Trash Metal von „Mission in Black“ oder „Dezperadoz“ zum Abschluss, die Heavy Metal mit Western- Soundtracks vermischen. Die Metal Crew wollte für möglichst viele Geschmäcker etwas bieten, was mit viel Lob und Anerkennung, auch für die Organisation rund um die Bühne honoriert wurde.

Termin für 2020 steht

Das alles hatte aber auch seinen Preis: „Es gab am Wochenende mit allem Drum und Dran schon wenig Schlaf, aber es hat sich auf jeden Fall wieder gelohnt. Wir sind zufrieden und dürfen verkünden, dass es am 25. April 2020 weitergeht. Die erste Band wurde mit „Blessed Hellride“ bereits engagiert“, teilte Jan-Christoph Krawczyk als Crew-Chef am Montag erschöpft, aber glücklich mit. Rund 80 Helfer hatten das WMM wieder zu einem angenehmen Indoor-Festival gemacht. Viele hatten sich extra Urlaub genommen, um das Maximum an Engagement bringen zu können und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Das schlechte Wetter war nicht unbedingt ein Dämpfer: „Im vergangenen Jahr war das Wetter so gut, dass die Leute alle draußen standen und die Shows wenig zur Geltung gekommen sind. Dieses Mal war es ganz anders und die Entscheidung, auf eine größere Bühne zu setzen, hat sich auf jeden Fall gelohnt“, so Krawczyk weiter, der allen Beteiligten von Herzen dankt.

Was die meisten Metal-Fans nicht mitbekamen war die Versorgung der Musiker im Backstage-Bereich. Hier hatte die Metal Crew wieder mal keine Kosten gescheut und für offene Münder gesorgt. Allen voran Carolin Andala, die für jede Band eine Torte mit jeweiligem Logo gebacken hatte. Und wie schlugen sich die Lokalmatadoren? „Vile“ hatte das schwere Los des „Openers“ gezogen, genoss aber dennoch den Auftritt in vollen Zügen. Der Death Metal mit dem sprichwörtlichen Vorschlaghammer war an diesem Abend wohl das härteste Genre, dicht gefolgt vom Metal-Core von „Let’s Kill the Captain“ (Metal Core) die in ihrem 30-minütigen Auftritt alles gaben und das Publikum beeindruckten. Da bildete sich vor der Bühne rasch ein kleiner aber feiner Moshpit. Alle, so Krawczyk, hätten ihre Sache super gemacht. Man sei in diesem Jahr wieder sehr froh über die Auswahl des Line-Ups gewesen.

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