Bewaffneter Überfall auf Supermarkt in Hann. Münden

Mutmaßlicher Räuber noch am Tatort festgenommen

Hann. Münden. Nach einem bewaffneten Überfall auf einen Supermarkt an der Wilhelmshäuser Straße in Hann. Münden gestern Abend gegen 22.20 Uhr hat die Polizei den mutmaßlichen Täter noch am Tatort festgenommen. Verletzt wurde niemand. Der 33 Jahre alte Mann soll nach ersten vorliegenden Informationen zuvor zwei 31 und 41 Jahre alte Mitarbeiterinnen und anschließend auch alarmierte Polizeibeamte mit einer Schusswaffe bedroht haben. Der Discounter hatte zum Zeitpunkt der Tat bereits geschlossen. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen passte der mutmaßliche Räuber die beiden Angestellten nach Arbeitsende beim Verlassen des Marktes ab und drängte sie unter Vorhalt der Schusswaffe zurück ins Innere. Hier forderte er die Herausgabe des vorhandenen Geldes.

Täter erbeutete niedrigen vierstelligen Betrag

Mit dem erpressten Geld, einem kleinen vierstelligen Betrag, wollte der Täter danach flüchten. Vom Parkplatz aus hatte jedoch ein Passant den maskierten Mann und das nachfolgende Geschehen beobachtet und sofort die Polizei verständigt. Die erste von mehreren alarmierten Funkstreifen traf bereits wenige Minuten später vor Ort ein. Vermutlich als er erkannte, dass das gesamte Objekt von der Polizei umstellt und somit alle Fluchtmöglichkeiten versperrt waren, ergab sich der 33-Jährige und ließ sich im Eingangsbereich widerstandlos festnehmen. Die mutmaßliche Tatwaffe, eine Schreckschusspistole, wurde von den Ermittlern beschlagnahmt.

Der 33-Jährige schlug schon einmal zu

In seiner ersten Vernehmung bei der Polizei räumte der Festgenommene die Tat und auch den versuchten Überfall auf eine Mündener Spielhalle in der Rosenstraße ein. Ob der 33-Jährige für weitere Raubtaten in der Drei-Flüsse-Stadt in Betracht kommt, ist zurzeit unbekannt. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Noch heute Nachmittag soll der Mündener auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden.

Rubriklistenbild: © Fulda aktuell

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