Der ultimative Jahresrückblick: Darüber berichtete die MR in 2015

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Die Mündener Rundschau lässt die vergangenen zwölf Monate Revue passieren.

Hann. Münden/Staufenberg/Reinhardshagen. Egal ob in Südniedersachsen oder Nordhessen: 2015 war wieder ein bewegtes Jahr, das für viel Lokalkolorit sorgte. Hier blickt die MR zurück:

Januar. Sturmtief Felix bläst ganz schön kräftig zu Jahresbeginn. So stark, dass sogar Ziegel vom Dach der St. Blasius-Kirche fallen. Die Feuerwehr ist im Einsatz, um den Giebel zu sichern.+++ Von wegen Heiraten ist aus der Mode: Das Mündener Standesamt berichtet über steigende Zahlen bei den Eheschließungen, und auch die Zahl der Mündener Babys ist so hoch wie zuletzt im Jahr 2011.+++ Wirtepaar prellt mehrere Zechen: Wegen hoher Schulden zahlten die Restaurantbetreiber aus dem Altkreis Hann. Münden keine Sozialversicherungsbeiträge für ihre Mitarbeiter, und auch weitere Rechnungen blieben liegen. Vor dem Mündener Amtsgericht gab’s die Quittung: 1.600 Euro Geldstrafe!+++ Eine wilde Verfolgungsjagd endet in Oberode. Mehrere Motorradfahrer entwischen der Polizei. Sie waren zuvor ohne Kennzeichen unterwegs gewesen und hängen die Verfolger schließlich im Wald ab. Im Gelände können die Beamten die Täter nicht mehr verfolgen.+++ Das neue VHS-Programmheft ist da: Mit 300 Kursen unterstreicht die Einrichtung, dass sie in Sachen Bildung immer noch eine wichtige Rolle spielt.+++ Unglück im Rathaus: Während der Sanierungsarbeiten am Dach des Mündener Rathauses stürzt ein Zimmermann mehrere Meter in die Tiefe und verletzt sich dabei schwer. Feuerwehr und Notarzt eilen herbei, um dem 49-Jährigen zu helfen.+++ Die Geschwindigkeitsverstöße in der Region Göttingen steigen rasant an. Die Bußgeldstelle teilt mit, dass dem Landkreis dadurch Einnahmen in Höhe von 4,5 Millionen Euro winken.+++ Sanierung unmöglich: Die Weserbrücke muss saniert werden, weil Stahl und Beton im Laufe der Jahre in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Kosten schätzen Mitarbeiter des Straßenbauamtes in Bad Gandersheim auf etwa 7 Millionen Euro. Dafür aufkommen will das Land Niedersachsen. Der Bau einer neuen Brücke soll innerhalb der nächsten vier Jahre erfolgen.+++ Die SPD-Fraktion möchte von der Verwaltung effektive Sparvorschläge für den Haushaltsplanentwurf 2015 erhalten. Hann.Münden müsse sich als "zweitverschuldetste Stadt Niedersachsens" einem ausgeglichenen Haushalt annähern, heißt es. Dafür fordert die Fraktionsvorsitzende Ines Albrecht-Engel einer Liste möglicher Einsparpotenziale.+++

Februar. Staufenberg feilt an der Gewerbeschau im Herbst: Bürgermeister Bernd Grebenstein gewährt Einblicke in seine Planungen und ruft ortsansässige Unternehmen dazu auf, sich zu beteiligen.+++ Mündens Bürgermeister Harald Wegener nimmt die Verwaltung hinsichtlich der Kritik zum Haushaltsplanentwurf 2015 in Schutz. Er fordert stattdessen konkrete Vorschläge seitens der SPD ein.+++ Der Tierschutzverein will der Vermehrung von im Freien lebenden Katzen einhalt gebieten und bietet einkommensschwachen Tierhaltern an, ihnen bei der Kastrationen ihrer Samtpfoten finanziell unter die Arme zu greifen.+++ Nach drei Monaten im Amt zieht Bürgermeister Harald Wegener erstmals Bilanz. Er spricht mit der Mündener Rundschau über interne Kommunikation, zukünftige Baustellen in der Dreiflüssestadt, die Mammut-Aufgabe Haushaltsplan 2015, die Vorsicht vor Fördermitteln und versäumte Haushaltskonsolidierungen.+++ Der gemeinnützige Bauverein Hann. Münden und die Stadt Göttingen vereinbaren schriftlich eine Kooperation. Demnach soll die Mündener Einrichtung Flüchtlinge in ihren Wohnungen aufnehmen.+++ Rolf Bilsein, Chef der Mündener Wirtschaftsförderung, bangt um seinen Ruf. Im Rechtsstreit mit der Ratsfrau Kirsten Klein (Die Linke) ist bislang noch kein Urteil gefallen. Es geht um Widerruf von Kleins Aussagen während des Bürgermeisterwahlkampfes 2014. Damals hatte sie Bilstein vorgeworfen, allein dem SPD-Kandidaten Jörg Wieland eine breite Plattform zur Selbstdarstellung geboten zu haben.+++ Mit den Danoz erfindet Imbiss-Betreiber Mesut Pelitli eine kulinarische Köstlichkeit, mit der er in der Dreiflüssestadt punkten will. Die Mischung aus Döner Kebab und Lahmacun soll bekömmlicher sein als andere türkische Speisen.+++ An den Berufsbildenden Schulen in Hann. Münden geht so einiges: Am Tag der offenen Tür zeigt die Einrichtung ihr qualitativ hohes Bildungsniveau und bietet potenziellen Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, in Berufe hineinzuschnuppern.+++ Vor dem Mündener Amtsgericht muss sich ein Mündener Taxifahrer verantworten. Er soll in der Innenstadt einen Mann angefahren haben, der einen Zebrastreifen überqueren wollte, und sich danach aus dem Staub gemacht haben. Doch aus einer Verurteilung wegen Fahrerflucht wird nichts: DerTaxifahrer wird aus Mangel an Beweisen freigesprochen. +++ Mit Hauke Schuler kehrt ein ehemaliger Schüler an seine alte Wirkungsstätte, das Mündener Grotefend-Gymnasium, zurück. Der Daimler-Prokurist stellt Abiturienten seinen Werdegang vor und gibt ihnen Tipps, wie man in namhaften Wirtschaftsunternehmen Fuß fassen kann.+++ Emily Wenzel ist Mündens Sportlerin des Jahres. Mit gerade mal zehn Jahren räumt das Talent des Wasserski- und Motorbootclubs Hann. Münden die begehrte Auszeichnung ab, weil sie in ihrer Altersklasse in den Disziplinen Slalom, Trick und Kombi Deutsche Meisterin wurde.+++ Hand in Hand dürfen die Nachwuchskicker des FC Werder Münden mit den Real-Stars wie Toni Kroos oder Cristiano Ronaldo einlaufen. Vor der Champions-League-Partie auf Schalke rutscht so manchem F-Jugendlichen vor 55.000 Zuschauern das Herz in die Hose. Obwohl der FC Schalke 04 die Begegnung mit 0:2 verliert, wird dieser Tag den jungen Sportlern wohl für immer im Gedächtnis bleiben.+++

März. Die Mündener Gilde bringt Bürgermeister Harald Wegener, IHK und Einzelhandel an einen Tisch. In einer regen Diskussion äußern sich die Gewerbetreibenden zur Situation in der Stadt. Während die IHK einen Magnetbetrieb fordert, möchte Wegener das touristische Angebot mehr in den Fokus rücken. Die Gilde-Mitglieder fordern eine bessere Zusammenarbeit seitens der Stadt und kritisieren das mangelhafte abendliche Veranstaltungsangebot für Jugendliche.+++ Das Institut für Internationales Handels- und Distributsmanagement (IIHD) zeichnet ein düsteres Bild von Hann. Mündens Zukunft. Laut einer eigenen Studie mache der Strukturwandel der Dreiflüssestadt arg zu schaffen und sorge dafür, dass sie durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen als großer Verlierer dastehe. Rolf Bilstein, Chef der Mündener Wirtschaftsförderung, ruft alle Kommunalpolitiker und lokalen Akteure dazu auf, die Stadt attraktiver zu machen.+++ Zähes Ringen um leerstehende Häuser: Bürgermeister Harald Wegener möchte, dass sich private Investoren der in der Innenstadt leerstehenden Fachwerkhäuser annehmen. Doch zunächst muss der Kaufpreis stimmen, und der ist mit geforderten 1,5 Millionen Euro für sechs baufällige Immobilien schlichtweg utopisch.+++ Die Polizei zieht eine erschreckende Bilanz: Die Unfallzahlen sind im Landkreis Göttingen wieder angestiegen. Meist ist überhöhte Geschwindkeit die Unfallursache. Zudem kracht es heftiger, wie die angestiegene Zahl der Leicht- und Schwerverletzten belegt.+++ Die Grünen wollen auf dem Szeneplatz einen Trinkwasserbrunnen in Form einer Wasserflasche installieren lassen, an der man das kühle Nass gratis abzapfen kann. Doch angesichts der klammen Stadtkasse wird der Vorschlag von anderen Parteien eher belächelt.+++ Der kürzeste Weg ist wieder frei: Die Schutz- und Fördergemeinschaft Tillschanze hat dafür gesorgt, dass man das Mündener Wahrzeichen ab sofort wieder per Pedes auf direktem Weg erreichen kann. Der Zick-Zack-Weg wird eingeweiht und lockt hunderte Neugierige an, die sogleich den Berg zum Turm erklimmen wollen.+++ Münden putzt sich dank dutzender Freiwilliger raus: Im ganzen Stadtgebiet sind Bürgerinnen und Bürger unterwegs, die achtlos weggeworfenen Müll aufklauben und damit die Dreiflüssestadt wieder ein Stück weit sauberer machen.+++ Ein 38-Jähriger aus Kassel wird vor dem Mündener Amtsgericht wegen Unfallflucht verurteilt. 3.250 Euro soll er zahlen, weil er am Gasthaus "Letzter Heller" zunächst einen Unfall verursachte und anschließend stiften ging. Vor Gericht schweigt der Angeklagte zu den Vorwürfen. Er wird aufgrund von im Unfallfahrzeug gefundenen DNA-Spuren verurteilt, legt aber gegen das Urteil später Rechtsmittel ein.+++

April. Exklusiver Service für Schwimmer: Die Gemeinde Reinhardshagen erprobt ein Angebot, das den Mündenern zugute kommt. Mit dem kommuneneigenen Bürgerbus werden die Gäste von der Linienbus-Haltestelle in Vaake bis zum Hallenbad gefahren. Damit unterstreichen die Nordhessen ihre Absicht, mit dem Nachbarn aus Südniedersachsen vermehrt kooperieren zu wollen.+++ Die Sozialstation Hann. Münden-Staufenberg-Dransfeld ist für die Zukunft gerüstet: Vertreter der kommunalen Gesellschafter überschreiben ihre Anteile an den DRK-Kreisverband Hann. Münden. +++ Endgültiges Aus für den Netto-Markt in Staufenberg: Die Fraktionen entscheiden sich gegen eine Ansiedlung, um die seit Jahren ortsansässigen Nahversorger vor Preisdumping zu schützen.+++ Ede bereitet Sorgen: Die Zahl der Einbrüche steigt. In ihrer Kriminalstatistik schlägt die Polizei Alarm und rät Haus- und Wohnungseigentümer zu mehr Einbruchschutz. Besorgniserregend ist auch die steigende Zahl der MDPV-Konsumenten: Die Designerdroge nutzen eigentlich Heroinabhängige als Ersatz.+++Mit einem Notizbuch voller Einzelschicksale will Regisseur Jakob Gisik für Furore sorgen. Der Mann aus Reinhardshagen möchte einen Film über den 2. Weltkrieg drehen und darin wahre Begebenheiten aus der Region Nordhessen/Südniedersachsen einfließen lassen.+++ Sturmtief "Niklas" hält die Feuerwehren in Atem: Sie muss mehrmals ausrücken, um umgestürzte Bäume, darunter am Vogelsang und in der Haarthstraße zu beseitigen.+++ Keine leichte Kost: Mündens Bürgermeister Harald Wegener stellt einen Haushaltssicherungsentwurf vor, mit dem er in 20 Jahren 40 Millionen Euro Schulden abbauen will. Die Vorschläge sehen unter anderem Steuererhöhungen und Einrichtungsschließungen vor und stoßen nicht überall auf Begeisterung.+++ Altstadtlauf vor dem Aus: Die TG Münden kündigt an, den traditionellen Lauf im Herbst abzusagen. Grund sind fehlende Kapazitäten im Verein, die einem wachsenden Interesse gegenüberstehen. Auch die Zukunft des Sport-Events bleibt ungewiss.+++ Ein Schock lässt die Mündener Gesundheitsversorgung erzittern: Die AWO Gesundheitsdienste, die auch das Nephrologische Zentrum (NZN) am Vogelsang betreibt, beantragt überraschend eine Planinsolvenz. Hunderte Beschäftigte sind davon betroffen. Der Klinikum-Bau und damit die Fusion von NZN und dem Krankenhaus Hann. Münden soll trotzdem weitergehen. Als neuer Eigentümer wird zunächst die Göttinger Universitätsmedizin ins Gespräch gebracht.+++ Martin Kind, Präsident des Bundesligisten Hannover 96, ist im Rittersaal zu Gast und spricht über das knallharte Geschäft im Profisport. Er redet von Geduld und Vertrauen im Abstiegskampf, hat aber am Ende beides nicht mehr: Nur drei Tage nach seiner Ansprache in Hann. Münden feuert Kind 96-Trainer Tayfun Korkut nach der 0:4-Pleite in Leverkusen. +++ Ein Spot erntet Spott: Niedersachsen buhlt mit einem fragwürdigen Werbefilm um Touristen. Singende Fische und menschliche Schafe sollen Gäste in das Bundesland locken. Ein viraler Hit wird der Streifen nicht. Im Gegenteil, er erntet im Internet viel Kritik.+++ Uli Schumann, der Ritter der Rotwurst, betritt die TV-Bühne. Die RTL Group lässt in der Langen Straße einen Bericht über deutsche Wurst für die TV-Serie "Beef" drehen. Moderator ist Schauspieler Steffen Wink.+++ Wechsel an der Spitze der Polizeidirektion Göttingen: Mit Robert Kruse verlässt der langjährige Polizeipräsident die Kreisstadt in Richtung Lüneburg. Sein Nachfolger wird Uwe Lührig.+++ Explosionen bei Haendler&Natermann: Nach einem Feuer in der Lackküche des Mündener Unternehmens kommt es zu zwei Detonationen, die sogar eine Wand in der Produktionshalle einstürzen lassen. Ein Feuerwehrmann wird bei den Löscharbeiten leicht verletzt.+++

Mai. Rätsel geben Aufkleber an leer stehenden Haas-Immobilien auf: Einen Fuchs, der einen toten Hasen in der Hand hält, zeigen die Patches auf Fenstern und Wänden der dem Verfall preisgegebenen Fachwerkhäuser der Familie Haas aus Bad Orb. Woher die Aufkleber stammen, weiß niemand. Die Message ist allerdings klar: Die Mündener wollen die Häuser zurückkaufen und sanieren, damit sie die  Innenstadt mit ihrem trostlosen Erscheinungsbild nicht mehr belasten.+++  Ein 27-Jähriger lässt Wodka und Energiedrinks im Wert von 40 Euro mitgehen und erhält eine drakonische Strafe: Weil er bei seinem räuberischen Diebstahl eine Schwangere zur Seite gestoßen hatte, wird er zu einer neunmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er 80 Sozialstunden ableisten.+++ Leeres Parkhaus: Die neue Abstellmöglichkeit für Pkw neben dem Nephrologischen Zentrum Niedersachsen am Vogelsang wird von Autofahrern gern gemieden. Nur wenige scheinen bereit zu sein, die dort fälligen Parkgebühren zu zahlen. Die Situation im angrenzenden Wohngebiet wird derweil brenzlig, denn dort stehen nun die Fahrzeuge der Parkhausmuffel und sorgen bei Anwohnern für Parkplatznot und Unverständnis.+++ Die durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogene Waldgaststätte Rinderstall wird von ihren neuen Besitzern, Doreen Werner und Esteban Alonso, wieder aufgebaut und soll künftig wieder Gäste anlocken.+++ In Münden grünt’s: Mit der Aktion "Münden blüht auf" haben Ehrenamtliche ein Projekt ins Leben gerufen, das die Dreiflüssestadt freundlicher machen soll. Stockrosen werden in der Innenstadt gepflanzt und in Zukunft von je einem Blühpaten umsorgt. Damit soll in den Straßen ein freundlicheres Flair entstehen.+++ Oberweseranrainer bündeln ihre Kräfte und treten zusammen: Die Bürgermeister aus Reinhardshagen, Hann. Münden, Bodenfelde, Bad Karlshafen, Oberweser und Wahlsburg befürchten einen Identitätsverlust durch Windparks, K+S-Salzpipeline und Salzbelastung der Werra und Weser. Das Ziel: Sie wollen in Zukunftsprojekte eingebunden werden.+++ Im Volkmarshäuser Dorfgemeinschaftshaus steigt das große Krabbeln: Skorpione, Vogelspinnen und Gespensterheuschrecken zeigt Sergio Neigert in seiner Ausstellung. Uns läuft’s eiskalt den Rücken runter.+++ Es ist eine schlechte Nachricht, die auch Auswirkungen auf Hann. Münden hat: Die Maschinenfabrik Richter aus Hessisch Lichtenau steht vor dem Aus, über 100 Mitarbeiter müssen entlassen werden. Weil das Unternehmen sein Schwergut  in Hann. Münden verladen lässt, hat das auch Auswirkungen auf das Vorhaben, ein Schwergutterminal auf dem Gelände des Weserparks errichten zu lassen. +++ Ein aktives Netzwerk für die Mündener Gesundheitsversorgung wollen 100 Fachleute bilden und treffen sich zu einer Auftaktveranstaltung im Welfenschloss. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatte Bürgermeister Harald Wegener, dem es um die Handlungsfelder "Prävention", "Ambulante Versorgung", "Stationäre Versorgung" sowie "Selbsthilfe und Palliativ-Versorgung" geht.+++

Juni. We are family: Weil ihr Vater Fritz Reinhardt aus Reinhardshagen 90 Jahre alt wird, reist die in die USA ausgewanderte Tochter Christa Lyon an. Der Mündener Rundschau erzählt sie unter anderem von ihrer Kindheit, die sie in Hedemünden verbrachte.+++ Einen Brunnen entdeckt die Familie Fehrensen bei Pflasterarbeiten auf ihrem Grundstück. Das sechs Meter tiefe Loch untersucht auch  Denkmalaktivist Bernd Demandt, der den Fund für  "unschätzbar" hält.+++ Die Kosten für die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Bonaforth übersteigen die städtischen Mittel. Dem mit Schimmel befallenen und deshalb nicht mehr nutzbaren Gebäude droht damit der Abriss.+++ Ein Streit zwischen CDU und SPD entbrennt im Stadtrat. Den Genossen wird vorgeworfen, ihr Versprechen zur Haushaltskonsolidierung gebrochen zu haben und nicht auf die Sparvorschläge des Bürgermeisters einzugehen. Die SPD kritisiert hingegen die CDU, finanzielle Einschnitte nicht mittragen zu wollen und bezeichnet die Sparvorschläge als "Giftliste", über die sie nun als stärkste Ratsfraktion entscheiden müsse. Dabei sei das Defizit der Stadt unter der CDU-Mehrheit innerhalb von 13 Jahren um das Dreifache gestiegen, bemerkt die SPD-Fraktionsvorsitzende Ines Albrecht-Engel.+++ Um die Familie seiner verstorbenen ehemaligen Mitarbeiterin Irina Schreiner zu unterstützen, organisiert Jürgen Beute, Inhaber der Fitnessclubs Balance, ein Benefizspiel zwischen einer Mündener Altkreis-Auswahl und dem Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Die Auswahl ist zwar chancenlos, dennoch kommenden hunderte Zuschauer an den Rattwerder, um sich den Kick anzusehen.+++ Clever wie Daniel Düsentrieb sind Felix Nolte und Conrad Ullrich. Die beiden Schüler erfinden eine effektive Maulwurfscheuche, über die wir berichten.+++ Hemeln hat Zukunft: Der Mündener Ort entscheidet den Regionalentscheid von "Unser Dorf hat Zukunft" für sich und heimst das Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro ein. Im Dezember strahlt der NDR sogar eine Sendung aus, die über die dörflichen Aktivitäten berichtet.+++ Im Zuge der Haushaltskonsolidierung bedrohen finanzielle Einschnitte öffentliche Einrichtungen wie Archiv, Museum und Bücherei. Die Mündener Geschichtsvereine gehen auf die Barrikaden.+++

Juli. Die SPD boxt als Mehrheitsfraktion im Rat der Stadt Münden den Haushalt 2015 durch, der ein Minus von 1,8 Millionen Euro aufweist. Trotzdem zeigen sich die Genossen unzufrieden und kritisieren die Verwaltung: Sie habe viele alte und lang diskutierte Vorschläge wieder als Sparmaßnahmen vorgeschlagen.+++ Bei einem Wohnhausbrand kommt es in einer Siedlung in Reinhardshagen zu einer Tragödie, bei der eine 76-Jährige ums Leben kommt. Selbst die angerückte Feuerwehr kann der Rentnerin nicht mehr helfen. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.+++ Familie Haas aus Bad Orb schlägt ein Angebot der Stadt für ihre sechs Schrottimmobilien in Höhe von 500.000 Euro aus. Obwohl sie die Gebäude einst  für 380.000 Euro erworben hat, will sie sie nun nicht für weniger als 1,5 Millionen Euro hergeben.+++ Alles aus einer Hand können die Versorgungsbetriebe Hann. Münden ab sofort anbieten, denn zum 1.1.2016 übernehmen sie die Stromnetze in allen Mündener Ortsteilen.+++ Die Kommunalen Dienste Münden erstatten Anzeige, weil Stauden in den Wallanlagen von Unbekannten gestohlen werden.+++ Über 400 MX5-Roadster machen den Weserpark unsicher und feiern das 10. "Treffen in der Mitte".+++ Dutzende unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wird Hann. Münden in den kommenden Wochen aufnehmen. Das gibt die Jugendhilfe Südniedersachsen bekannt. Die zumeist jungen Männer werden zunächst auf dem Gelände der ehemaligen Kurhessenkaserne untergebracht und sollen später in Wohnungen des Mündener Bauvereins umziehen.+++ Die Entdeckertage der Extra Tip-Mediengruppe, zu der auch die Mündener Rundschau gehört, starten und locken tausende Gäste an weniger bekannte Orte in Südniedersachsen und Nordhessen.+++ Dem Landkreis reicht’s: Auf der A7-Konferenz werden Maßnahmen beschlossen, um das Unfallrisiko auf der Autobahn zu senken und damit die Umleitungsstrecken, die auch über Hann. Münden führen, zu entlasten.+++ Mit einem Trauermarsch durch die Innenstadt tragen die Mündener Denkmalaktivisten die dem Verfall preisgegebenen Haas-Immobilien symbolisch zu Grabe. Während die Aktion auf der einen Seite großes mediales Interesse erregt, kritisiert der Touristikverein die Aktion als "nicht förderlich".+++ Musikern und Musikliebhabern wird im Fachwerkhaus "Ochsenkopf" eine Plattform geboten, ihrer Liebe zu fröhnen: Mit dem Kulturcafé eröffnet in der Sydekumstraße ein Treffpunkt auf Zeit. Christian Möller, der Leiter der im "Ochsenkopf" untergebrachten Musikschule, erntet viel Lob und Zuspruch für seine Idee.+++ Kein Geld für die Rathaussanierung wird Hann. Münden aus dem Zukunftsvertrag des Landes Niedersachsen erhalten. Weil die Dreiflüssestadt zu hohe Steuereinnahmen hat, wird sie von diesem Fördertopf ausgeschlossen.+++ Im Rechtsstreit zwischen der Linken-Ratsfrau Kirsten Klein und dem Chef der Mündener Wirtschaftsförderung, Rolf Bilstein, gibt es einen Sieger: Bilstein wird vor dem Mündener Amtsgericht Recht gegeben. Damit muss Klein ihre Aussage widerrufen, der WWS-Chef habe im Bürgermeisterwahlkampf allein dem SPD-Kandidaten Jörg Wieland eine breite Plattform zur Selbstdarstellung geboten. Klein kündigt an, in Berufung gehen zu wollen.+++ "Ja" sagen am Samstag: Das Mündener Standesamt bietet ab 2016 Trauungen an ausgewählten Wochenenden an und bietet damit der Kritik die Stirn, zu unflexibel zu sein.+++

August. Mit Freifunk schiebt die Mündener Wirtschaftsförderung die Internet-Nutzung für alle an. Mündener Privatleute und Unternehmen stellen WLAN-Router zuhause oder in ihren Geschäften auf und geben Passanten, darunter Einwohnern aber auch Touristen, die Möglichkeit, kostenfrei im Internet zu surfen – zum Beispiel mit ihrem Smartphone.+++ Spätestens seit dem 12. August 2015 wissen die Leserinnen und Leser der Mündener Rundschau, was Online-Fakeshops sind. Das sind Geschäfte, über die man im Internet zwar Ware bestellen kann, diese aber später gar nicht erhält. Dem illegalen Treiben zweier Männer kommen Göttinger Ermittler auf die Spur. Mit ihrer "Geschäftsidee" hatten beide bundesweit einen Schaden in Höhe von 200.000 Euro verursacht. +++ Ein 74-jähriger Schwimmer ertrinkt im Mündener Hochbad. Laut Obduktionsbericht handelt es sich um einen Krankheitsfall. Bürgermeister Harald Wegener spricht den Angehörigen sein Beileid aus. +++ Das hydraulische Gutachten für ein mögliches Schwergutterminal auf dem Gelände des Weserparks ist positiv. Das heißt: Hochwasser würde dem Megabau nicht gefährlich werden. Jetzt ist es an der Mündener Wirtschaftsförderung, die entsprechenden Interessenten für dortige Verladungen und einen Investor für das Bauprojekt zu finden.+++ 1.500 Menschen wollen dem WM-Pokal ganz nah sein und kommen in die Sport Arena Münden, um nochmal den einzigartigen Moment zu erleben, als Mario Götze Deutschland zum Weltmeistertitel schoss. Der Deutsche Fußballbund macht einen Tag in der Dreiflüssestadt Station, um unter strengen Sicherheitsvorkehrungen den Weltmeisterpokal zu zeigen. Wer will, kann sich mit der goldenen Trophäe fotografieren lassen.+++ Eine falsche Grabplatte sorgt in der Gemeinde Staufenberg für Ärger. Weil die Gedenkstätte von Hannelore Stöbers Mann Ingbert mit dem falschen Grabstein versehen ist, soll ein neuer her. Die Gemeinde pocht auf die Friedhofssatzung und wünscht ein einheitliches Erscheinungsbild ihrer Grabfelder. Stöbener ist entrüstet und schaltet die Mündener Rundschau ein.+++

September. Den Oberliga-Handballern der TG Münden stehen schwere Wochen bevor. Aufgrund von Sanierungsarbeiten in der Mündener Gymnasiumhalle müssen sie bis Dezember 13 Mal auswärts ihre Partien bestreiten. Das bleibt nicht ohne Folgen: Bis zum ersten Heimspiel holen die "Mündener Jungs" keinen einzigen Punkt. Erst gegen den MTV Vorsfelde platzt der Knoten. Zwischenzeitlich schmeißt Trainer Frank Janotta wegen der ausgebliebenen Erfolgserlebnisse hin.+++ Stephanie Conradt sagt "Ja": Am Tag der offenen Tür der Mündener Feuerwehr fragt Brandschützer Maik Brunke vor hunderten Besuchern, ob seine Liebste nicht auch seine Frau werden möchte. Conradt lässt sich nicht lange bitten.+++ Ein seltener Gast aus Australien besucht die Familie Regitz aus Hann. Münden dauerhaft: Der in unseren Breitengraden seltene Tintenfischpilz hat es sich in ihrem Garten gemütlich gemacht und ist schön anzusehen. Leider hat die Sache aber auch einen Haken: Das Gewächs mieft ganz schön.+++ Nach der signalisierten Planinsolvenz der AWO GSD werden erste Einrichtungen verkauft: Das Dialysezentrum und das Medizinische Versorgungszentrum gehen an die DaVita Südniedersachsen GmbH.+++ Mit Kim Denise Hansmann betritt eine junge Frau aus der Region die TV-Bühne und moderiert das Jugendmagazin "Yoin" auf Sport 1. Über die 18-Jährige hatte die Mündener Rundschau bereits im vergangenen Jahr berichtet – damals über ihre Multiple-Sklerose-Erkrankung.+++ Mit der Sonderbeilage "Wir sind Hann. Münden" möchte die Mündener Rundschau die Unternehmen in der Dreiflüssestadt stärken und das Ausflugsziel auch in umliegenden Kommunen bekannter machen. Auf 24 Seiten finden Leserinnen und Leser die Vorzüge Mündens auf einen Blick.+++ Die Mündener Polizeiakademie gewährt der Presse Einblicke auf ihrem Gelände. Hier hat sie in ihren Unterkünften über 120 Flüchtlinge untergebracht. Die Mündener Rundschau spricht unter anderem mit Abdul Rahmann Nahhas, der aus Syrien nach Deutschland geflohen ist, um sich hier eine Existenz aufzubauen.+++

Oktober. Reif für die Insel sind sprichwörtlich Mündener und Touristen dank der neu gebauten Löwenbrücke, die die Anfahrten zum Tanzwerder und dem nahegelegenen Campingplatz stressloser gestaltet. Wegen der breiten Fahrbahn gehört das Nadelöhr über der Fulda ab sofort der Vergangenenheit an.+++ Kostenlos kann man in Reinhardshagen seit neuestem Bücher ausleihen. Die Regale stehen nicht etwa in einer Bibliothek, sondern in Arztpraxen, der Gemeindeverwaltung und sogar in den Schwimmbädern.+++ Eine 20-Jährige aus Hann. Münden wird bei einem Horror-Crash schwer verletzt. Der Wagen der jungen Frau zerschellt an einem Baum in Veckerhagen und wird dabei in zwei Teile gerissen.+++ Mit einem Gedenkstein an den Wallanlagen erinnern ehemalige Studenten an die einst in Hann. Münden beheimatete Forstliche Hochschule, die aus der Königlich Preußischen Forstakademie hervorging. Über 100 Jahre lang existierte die Bildungseinrichtung in der Dreiflüssestadt, ehe sie in die Kreisstadt Göttingen verlegt wurde.+++ Die siebte Gewerbeschau öffnet in Reinhardshagen ihre Tore, und der Andrang ist groß: Hunderte Besucher wollen sich bei den 80 vertretenen Ausstellern informieren, die ausschließlich aus der Region stammen.+++ Wegen versuchter Nötigung wird ein 43-jähriger Mündener zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verdonnert. Er hatte versucht, einen Fahrgast seiner Frau, die als Busfahrerin arbeitet, für eine angebliche Beleidigung zu rächen – mit einem Schlagstock. Zudem muss sich der Mann wegen Beleidigung und falscher Verdächtigungen verantworten. +++ Das Interesse ist groß, als die Jugendhilfe Südniedersachsen in Laubach darüber informiert, dass dort zehn minderjährige Flüchtlinge in einer Pension unterkommen sollen. Die Zuhörer, überwiegend Einwohner Laubachs, sind allerdings weniger besorgt. Vielmehr wollen sie wissen, wie sie die Gäste aus fernen Ländern willkommen heißen sollen.+++ Auf seinen Führerschein muss ein 43-jähriger Porschefahrer insgesamt sechs Monate verzichten, weil er auf der B3 zwischen Mielenhausen und Scheden innerhalb einer Überholverbotszone mehrere Fahrzeuge überholt hatte und beinahe mit einem entgegen kommenden Streifenwagen kollidierte. Obendrein gibt’s eine Geldstrafe in Höhe von 3.500 Euro.+++

November. Mit Dr. Wilfried Kraft verlässt ein Urgestein das Mündener Amtsgericht. Der langjährige Richter und Direktor hängt die Richterrobe an den Nagel, spricht aber vorher noch mit der Mündener Rundschau über Meinungsverschiedenheiten mit der Göttinger Staatsanwaltschaft und das nötige Fingerspitzengefühl bei Urteilen.+++ Vier Europameistertitel auf einen Streich heimst Fleischermeister Uli Schumann bei einem internationalen Gourmet-Wettbewerb in Belgien ein. Der "Ritter der Rotwurst" kann damit vier weitere  Trophäen in seinen ohnehin schon gut gefüllten Pokalschrank stellen.+++ Das in Hann. Münden aus der Taufe gehobene DenkmalKunst-Festival soll ausgeweitet werden. Ideengeber Berndt Demandt will die Menschen im Fachwerk-Fünfeck Duderstadt, Northeim, Einbeck, Hann. Münden und Osterode dazu bewegen, im Herbst 2016 leer stehende Fachwerkhäuser für Veranstaltungen zu öffnen.+++ Stephan Weil besucht die Dreiflüssestadt: Niedersachsens Landesvater sagt Bürgermeister Harald Wegener finanzielle Unterstützung beim Umbau des Rathauses zu, in das unter anderem ein Welcome-Center und ein Fahrstuhl integriert werden sollen. Außerdem bietet er an, die Kosten für eine Machbarkeitsstudie für eine Seilbahn zwischen dem Tanzwerder und der Tillyschanze vom Ministerium übernehmen zu lassen – im Wert von immerhin 80.000 Euro.+++ Uni-Luft im Rathaus versprüht Gastrednerin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel während der Stapelmahlzeit. Die Präsidentin der Georg-August-Universität spricht über die Rolle der Göttinger Hochschule in der Region und ihre Bedeutung für Hann. Münden.+++ Drei junge Iraker sind total "happy": Sie gehören zu den  ersten minderjährigen Flüchtlinge in der Obhut der Jugendhilfe Südniedersachsen, die gemeinsam in eine Wohnung des Mündener Bauvereins ziehen dürfen.+++ Aus für das Dorfgemeinschaftshaus in Bonaforth. Nach langen Debatten kommt der Rat der Stadt Münden zu dem Entschluss, dass das von Schimmel befallene Gebäude abgerissen und zu einem späteren Zeitpunkt neu aufgebaut werden soll. Zumindest die Kindergartengruppe, die in den angeschlossenen Räumen des DGH untergebracht war, soll erhalten bleiben – nur ein kleiner Trost für den Ort.+++ Hann. Münden schreibt erneut rote Zahlen: Der Haushaltsplan 2016 weist ein Defizit von 2,3 Millionen Euro auf. Damit würden sich die Schulden bis Ende nächsten Jahres auf rund 48. Mio. Euro belaufen. Um die Deckungslücke zu schließen, werden neue Abgaben ins Gespräch gebracht, darunter ein Fremdenverkehrsbeitrag sowie steigende Grund- und Gewerbesteuern.+++ Ein 69-Jähriger stibt bei einem Wohnhausbrand in der Straße "Hinter der Stadtmauer". Mehrere Feuerwehren sind im Einsatz, um die meterhohen Flammen zu löschen und ein Übegreifen des Feuers auf andere Gebäude in dem dichtbesiedelten Gebiet zu verhindern.+++ Um der Flut an Flüchtlingen Herr zu werden und sie angemessen unterzubringen, will der Landkreis Göttingen die ehemalige Akademie in der Kurhessenstraße kaufen.+++

Dezember. Die Bürgerinitiative "Ein.Münden" will die in der Dreiflüssestadt lebenden minderjährigen Flüchtlinge mobiler machen und ruft deshalb ein Projekt ins Leben, das den jungen Männern das Fahrradfahren ermöglichen soll. Dazu muss allerdings zuerst eine Regelkunde erfolgen. Dank des ADAC, der Fahrschule Budnik und der Jugendhilfe Südniedersachsen wird es bald heißen: "Ab aufs Rad!"+++ Atemberaubend war sie, die Lasershow während der Eröffnung des Mündener Weihnachtsmarktes. Aber auch einmalig: Weil sich Anwohner nicht mit dem Lichtspiel anfreunden können, wird die Technik zum Bedauern vieler Mündener nach nur einem Kurzeinsatz wieder abgebaut. Schade.+++ Bei den Gesundheitstagen kommen die Angestellten der Stadt ins Schwitzen. Mündens Bürgermeister Harald Wegener möchte seine Verwaltungsmitarbeiter für den Sport begeistern. Weitere Themen sind Rückengesundheit und Stressbewältigung.+++ Wolfgang Bosbach, Bundestagsabgeordneter der CDU, spricht beim politischen Dämmerschoppen seiner Partei  in Wiershausen über Terrorbekämpfung, Flüchtlingsproblematik und Politikverdrossenheit.+++ Jakob Gisik aus Reinhardshagen macht ernst und kündigt an, den Kinofilm "No Hate" im Frühjahr 2016 drehen zu wollen. Der Streifen soll wahre Geschichten erzählen, die sich während des 2. Weltkriegs auch in unserer Region zugetragen haben. Fans müssen sich aber noch gedulden: Vor 2017 wird der Spielfilm nicht in den Lichtspielhäusern zu sehen sein.+++ Im ersten Heimspiel der Saison verlangen die Oberliga-Handballer der TG Münden keinen Eintritt! Damit wollen sie möglichst viele Zuschauer in die Gymnasiumhalle locken und eine tolle Atmosphäre erzielen. Mit der Menge im Rücken gelingt das, woran einige nicht mehr geglaubt haben: Gegen den MTV Vorsfelde holen die "Mündener Jungs" ihre ersten Punkte in der laufenden Spielzeit und greifen damit wieder aktiv in den Abstiegskampf ein – Hoffnung auf einen Verbleib in der Oberliga keimt wieder auf.+++ Der Landkreis Göttingen möchte, nach dessen Umzug an den Vogelsang, das Krankenhaus Hann. Münden kaufen. Um der Flut an Flüchtlingen Herr zu werden, ist es nach der ehemaligen Akademie in der Kurshessenstraße das zweite Gebäude, das sich die Kreisverwaltung aneignen will. In dem Gebäude sollen aber nicht nur Flüchtlinge untergebracht werden. Der Landkreis spricht auch von Integrations-, Qualifikations- und Bildungsmaßnahmen am Standort.+++ Eine Seilbahn, die irgendwann vom Tanzwerder zur Tillyschanze hätte führen können, will der Rat der Stadt Münden nicht. Dessen Mitglieder lehnen ein Angebot des Landes Niedersachsen ab, das die etwa 80.000 Euro teure Machbarkeitsstudie dafür bezahlen wollte. Die meisten Fraktionen glauben nicht an einen Erfolg des Projekts und halten eine Durchführung der Studie mit den verbundenen Kosten für eine reine "Steuerverschwendung".+++ Obwohl Weihnachten bevorsteht, hat die Mündener Familie Pelitli große Sorgen: Mesuts Ehefrau Yüksel soll in die Türkei fliegen und ein nationales D-Visum beantragen. So will es die Ausländerbehörde in Göttingen. Yüksel Pelitli hat nämlich nur einen türkischen Pass und wird in Deutschland deshalb lediglich geduldet. Das Aufenthaltsultimatum läuft ausgerechnet zu Weihnachten ab. Das wäre alles halb so wild, aber die junge Familie hat einen gerade mal acht Wochen alten Sohn, der die Strapazen einer Reise nur schwerlich auf sich nehmen kann.+++

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