"Unterste Schublade"

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SPD-Ortsvereinsvorsitzender Günter Fraatz.

Hann. Münden. Günter Fraatz, SPD-Ortsvereinsvorsitzender, weist Kritik an Bürgermeisterkandidaten Jörg Wieland zurück.

Hann. Münden. "In Sachen "Wieland muss noch einmal antreten" habe ich als SPD-Ortsvereinsvorsitzender folgende Anmerkungen zu treffen", erklärt Günter Fraatz, SPD-Ortsvereinsvorsitzender. "Der SPD-Ortsverein erfüllt in der Mitgliederversammlung am Freitag, 28. Februar, die gesamten formaljuristischen Voraussetzungen für die Anmeldung des Kandidaten beim Wahlleiter. Gewählt werden die zwei Vertrauensleute (§ 21a, § 45 NKWG) und zwei Personen zur Versicherung an Eides statt (§ 32 NKWG). Diese beiden Wahlgänge sollten in der Jahreshauptversammlung, die ebenfalls am Freitag stattfindet, erfolgen. Da nach juristischer Auskunft möglicherweise Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Wahlen aufkommen könnten, wenn in getrennten Versammlungen der Kandidat und die o. a. Genannten gewählt werden, hat der Vorstand sich entschlossen, zur Sicherheit die gesamte Wahl zu wiederholen. Diesen souveränen und innerparteilichen Vorgang (vor Meldung des SPD-Bürgermeisterkandidaten an den Wahlausschuss der Stadt Hann. Münden) habe ich als Parteivorsitzender und nicht der Kandidat zu verantworten. Jörg Wieland ist ein hervorragender und kompetenter Bürgermeisterkandidat und daher uneingeschränkt geeignet und befähigt. Die gegenüber ihm geäußerte Kritik geht völlig an der Sache vorbei und ist doch sehr unqualifiziert.Ulrich Reichel (CDU) und Dr. Franz Bitz (Bürgerforum) müssen sich in diesem Zusammenhang fragen lassen, welche Art von Fairness sie im Wahlkampf gegenüber Mitbewerbern anwenden wollen, wenn sie bereits jetzt mit persönlichen Angriffen in einer sicherlich für die Zukunft der Stadt nachrangigen Angelegenheit "unterhalb der Gürtellinie agieren", um den SPD-Kandidaten zu diskriminieren.Dieses Verhalten ist unterste Schublade und der Mündener SPD, der es um die Sache geht, fremd", erklärt Fraatz.

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