Unterstützung für Jugendorganisationen

Werra-Meiner-Kreis. Untersttzung fr die Arbeit der Jugenddachverbnde, die Sportkreisjugend und den Kreisjugendfeuerwehrverban

Werra-Meiner-Kreis. Untersttzung fr die Arbeit der Jugenddachverbnde, die Sportkreisjugend und den Kreisjugendfeuerwehrverband auf Kreisebene stellte Landrat Stefan Reu vor einem Jahr in Aussicht.

Seit April laufen nun die ersten Projekte dazu mit dem Ziel, die wichtige Arbeit dieser Dachorganisationen zu erleichtern und mehr Mitstreiter dafr zu gewinnen. Die beiden neuen Projektmitarbeiter stellten nun im Landratsamt einen ersten Erfahrungsbericht vor.

Immer mehr und immer kompliziertere Arbeit auf immer weniger Schultern ist ein oft gehrter Seufzer, wenn Ehrenamtliche ihre Arbeit in den Jugendorganisationen auf Kreisebene beschreiben sollen.

Unverzichtbare Aufgaben

Auch wenn die Arbeit der Jugendgemeinschaften auf lokaler Ebene noch gut luft sinkt die Bereitschaft zum Engagement auf der bergeordneten Ebene rapide. Hufige Wechsel der Mitarbeiter, wenig Kontakt zu den Mitgliedsgruppen und berlastung der letzten Aktiven sind dann oft die Folge. Gleichzeitig haben aber Jugendringe und Dachorganisationen unverzichtbare Aufgaben bernommen, ohne die viele wichtige Angebote der Jugendarbeit nicht denkbar wren.

Unter Federfhrung des Fachdienstes Jugend und Familie des Werra-Meiner-Kreises wurde in enger Abstimmung mit den Jugendorganisationen wurde ein Modell zur Untersttzung entwickelt. Die Dachverbnde haben danach die Mglichkeit zur gezielten Bearbeitung eines Problems und zur Auseinandersetzung mit einer bestimmten Fragestellung fr die Dauer eines halben Jahres auf professionelle Hilfe zurckzugreifen.

Schwierigkeiten beseitigt

Der Betriebswirt Niklas Knig und der Supervisor Manfred Schmitt bringen dazu ihr Know how von der Organisationsentwicklung ber die Vereinfachung von Verwaltung bis zur Motivation von Mitarbeitern ein. Kreisjugendpfleger Kai Siebert, beim Kreis mit der Betreuung des Projekts betraut, betont: Ehrenamtliches Engagement kann durch bezahlte Mitarbeiter nie ersetzt werden - aber mit deren Hilfe knnen unntige Schwierigkeiten beseitigt und neue Impulse und Strukturenentwickelt werden, so dass die Arbeit der ehrenamtlichen erleichtert wird.

So beschftigen sich die ersten Projekte, fr welche die Kreisjugendringe den Zuschlag erhalten haben mit einer Neuorganisation und Dokumentation von Vorstandsarbeit, mit einer Klrung von Aufgaben der Verbnde und der Einfhrung neuer Organisationsmodelle. Kreisjugendfeuerwehr und Sportkreisjugend haben fr die nchste Phase bereits eigene Projektideen vorgeschlagen.

Nach einer intensiven Diskussion zeigte sich Landrat Reu zufrieden ber den eingeschlagenen Weg: Die Mittel fr die Honorare der Projektbetreuer sind gut angelegtes Geld, wenn sie helfen die Strukturen einer ehrenamtlichen Arbeit im Kreis wirkungsvoll zu strken und Freiwillige bei einer wichtigen Ttigkeit langfristig zu entlasten.

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