Untreue in elf Fällen

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Göttingen. Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat nunmehr vor dem Amtsgericht Göttingen Anklage gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Notdiensta

Göttingen. Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat nunmehr vor dem Amtsgericht Göttingen Anklage gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Notdienstambulanz Göttinger Ärzte e.V. wegen des Vorwurfs der Untreue im besonders schweren Fall in elf Fällen erhoben.Zu den Hauptaufgaben des Vereins zählte die Organisation und Sicherstellung der ambulanten Notfallversorgung der Bevölkerung im Bereich der Stadt und des Landkreises Göttingen zu den sprechstundenfreien Zeiten.

Praxisgebühr abgezweigtDer aus dem Landkreis Göttingen stammende 54 Jahre alte Angeschuldigte war damit beauftragt, die täglich von den Patienten eingenommene Praxisgebühr auf eines der Konten des Vereins bei der Sparkasse Göttingen einzuzahlen. Ihm wird vorgeworfen, in der Zeit von Januar 2007 bis September 2010 entgegen der ihm bekannten Pflicht die eingenommenen Praxisgebühren in Höhe von mindestens 188.950 Euro bis auf einen Betrag von 5.120 Euro nicht auf das Vereinskonto eingezahlt, sondern an sich genommen zu haben. Einen Teil des Geldes soll er  verbraucht und die übrige Summe in Teilbeträgen auf sein privates Girokonto eingezahlt haben. Von diesem habe er dann insgesamt 75.268 auf das Vereinskonto überwiesen und damit im Ergebnis 108.562 Euro für sich behalten, vermutet die Staatsanwaltschaft. Ein Hauptverhandlungstermin steht noch nicht fest.

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