VfL Veckerhagen will ,starker’ Verein werden

(V.li.) Knut Dolle (1. Vorsitzender), Hanno Steinbach (stellvertretender Vorsitzender), Manfred Stand (Schatzmeister) und André Ernst (Schriftführer).
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(V.li.) Knut Dolle (1. Vorsitzender), Hanno Steinbach (stellvertretender Vorsitzender), Manfred Stand (Schatzmeister) und André Ernst (Schriftführer).

„Sportland Hessen“ unterstützt Reinhardshäger mit Projekt

Reinhardshagen. In der heutigen Zeit muss sich ein Sportverein neben den klassischen sportlichen Angelegenheiten mit einer Vielzahl von Themen wie beispielsweise Steuerrecht, Datenschutz, Angebotsentwicklung oder Baumaßnahmen beschäftigen. Damit Vereine bei jenen Aufgaben beraten und unterstützt werden, wurde das Projekt „Starker Sport. Starker Verein“ vom Landessportbund Hessen, dem Hessischen Turnverband und dem Hessischen Fußballverband in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium des Innern ins Leben gerufen. Sportvereine sollen mithilfe des Projekts fit für die Zukunft gemacht werden. „Die Sportvereine haben einen bedeutenden Anteil daran, dass Hessen ein solches Sportland ist. Um sie weiterhin zu stärken und zu fördern, benötigen wir einen Überblick darüber, welche Sorgen die Vereine haben und wo sie Förderungen benötigen“, sagt Innen- und Sportminister Peter Beuth bei der Projektvorstellung. Alle hessischen Vereine hatten die Möglichkeit, sich über eine umfangreiche online-Befragung für das Projekt zu bewerben. 102 Vereine kamen diesem Ruf nach. Am Ende wurden 30 Vereine, darunter auch der VfL Veckerhagen, ausgewählt, die nun von einer mehrstufigen, kostenlosen Vereinsberatung profitieren können. „Wir wollten dabei möglichst unterschiedliche Vereine, also kleine und große oder solche aus Ballungsräumen oder ländlichen Gebieten, abdecken. Beim VfL Veckerhagen gilt es nun, die Stärken und Schwächen herauszufinden und Potenziale für die Zukunft zu erarbeiten“, berichtet Dr. Frank Weller, Vizepräsident Vereinsmanagement des Landessportsbundes Hessen.

„Hoffen auf wichtige Impluse“

Knut Dolle, erster Vorsitzender des VfL Veckerhagen, und dessen Vorstandkollegen haben bereits Ideen, an welchen Stellen es anzuknüpfen gilt. „Wir freuen uns, dass wir Projektverein geworden sind und erhoffen uns wichtige Impulse durch die Beratung. Wir haben uns beworben, weil wir beispielsweise zusätzliche Übungsleiter und Funktionäre finden und qualifizieren müssen. Das Erschließen neuer Zielgruppen und die kostenintensive Pflege der Sportanlage sind außerdem wichtige Themen. Aber auch andere Aufgaben müssen gelöst werden. Hier erhoffen wir uns wichtige Anregungen und Unterstützung“, so Dolle. Zeitnah wird das erste Austauschtreffen der Verantwortlichen stattfinden. Im Mittelpunkt steht dabei die Detailauswertung der Umfrage. Bis zum Ende des Projekts im Jahr 2020 werden weitere Treffen folgen. „Gemeinsam sollen nachhaltige und zukunftsorientierte Konzepte entwickelt und die Vereinsführung zeitgemäß ausgerichtet werden. Der Blick von außen ist hier sehr hilfreich. Zeitgleich wollen wir möglichst viele weitere Mitglieder des VfL einbinden, um das Vereinsangebot der Nachfrage anzupassen und die Gemeinschaft zu stärken“, sagen Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Turnverbandes und Stefan Reuß, Präsident des Hessischen Fußballverbandes. Am Ende der Projektphase werden die Ergebnisse der Beratung in einem Projektforum vorgestellt. Die gewonnen Erkenntnisse sollen schließlich auf Übertragbarkeit überprüft werden, sodass im besten Fall am Ende Bausteine entstehen, die bedeutsam für die Zukunftsfähigkeit aller Vereine sind. Es bleibt abzuwarten welche Lehren der VfL Veckerhagen aus dem Projekt ziehen kann.

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