Verstärkung für die Rettungshundestaffel

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Bestandteil der Prüfung: Die Hunde müssen fremde Personen akzeptieren.

Hann. Münden. Clevere Vierbeiner legen Eignungstest erfolgreich ab.

Hann. Münden. Bereits im Juni wurden vier Rettungshundeanwärter auf ihre Eignung geprüft. Der Eignungstest ist die erste Hürde, die Hund und Hundeführer auf dem Weg zu einem einsatzfähigen Rettungshundeteam nehmen müssen. Die Prüfung besteht aus unterschiedlichen Testelementen, unter anderem dem Verhalten gegenüber fremden Menschen, der Verträglichkeit mit Artgenossen, dem Umgang mit unbekannten Situationen oder dem Verhalten gegenüber optischen und akustischen Einwirkungen (z.B. lautes Knallen, Rauch und Feuer, fallende Menschen, flatternde Folien, etc.). Der Test zeichnet ein umfassendes Bild über das Verhalten des Hundes. Aggressive oder hochgradig ängstliche Verhaltensweisen können dadurch frühzeitig erkannt werden. Diese Hunde sind nicht für die Arbeit geeignet. Grundsätzlich müssen Rettungshunde über ein verträgliches, aktives und selbstbewusstes Wesen verfügen. Die vier Anwärter haben den Test erfolgreich absolviert. Für sie geht die Ausbildung nun in die nächste Phase. Rettungshundeteams können sich auf die Flächensuche oder auf das Mantrailing spezialisieren. Bei der Flächensuche werden menschliche Spuren in einem bestimmten Umkreis gesucht, etwa wenn Menschen nach einem größeren Unfall vermisst werden. Beim Mantrailing läuft der Hund gemeinsam mit seinem Führer an einer langen Leine durch ein Gebiet und sucht ausschließlich nach einer bestimmten Person.

Die Rettungshundestaffel des ASB-Kreisverbandes Göttingen-Land ist eine Komponente der Schnell-Einsatz-Gruppe Rettung und wird immer dann alarmiert, wenn vermisste, verschüttete, verirrte oder verunglückte Menschen gesucht werden müssen. Hunde verfügen über einen sehr sensiblen Geruchssinn. Im Zusammenspiel mit ihrer Wendigkeit und Robustheit sowie dem taktischen Wissen des Hundeführers arbeitet ein Rettungshundeteam sehr effektiv.

Die Rettungshundestaffel trainiert zweimal pro Woche. "Wir trainieren auch mit anderen Hilfsorganisationen in wechselnden Suchgebieten", erzählt Staffelleiterin Dr. Bettina König. Das sei sinnvoll, schließlich müsse die Zusammenarbeit im Ernstfall reibungslos funktionieren. Die Rettungshundestaffel wurde bereits in diesem Jahr dreimal alarmiert um Feuerwehren und Polizei bei der Suche nach vermissten Personen zu unterstützen. Die Staffel wird bei Einsätzen in einem Umkreis von 100 Kilometern alarmiert – also auch mal in unbekanntere Gebiete wie zuletzt im Raum Bad Sachsa.

Weitere Informationen zur Rettungshundestaffel und der Rettungshundeausbildung erhalten Interessiere unter www.asb-muenden.de, Telefon 0160-7171994, oder E-Mail: m.schimkowiak@asb-muenden.de

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