Verstecktes Kleinod

Das Pestalozzi-Denkmal in Frstenhagen wird 100Frstenhagen. Im Verborgenen muss ein markantes Kunstwerk sein Dasein fristen: Die marmo

Das Pestalozzi-Denkmal in Frstenhagen wird 100

Frstenhagen. Im Verborgenen muss ein markantes Kunstwerk sein Dasein fristen: Die marmorne Statue, die den groen Pdagogen Johann Heinrich Pestalozzi darstellt, steht nunmehr seit 100 Jahren in Frstenhagen vor dem ehemaligen Lenoir-Waisenhaus. Dies ist schon jahrelang verlassen und ein hoher Zaun verhindert, dass Besucher das Gelnde betreten knnen. Im Jahr 1908 wurde das aus Marmor angefertigte Pestalozzi-Denkmal vor dem Haupthaus der ehemaligen Lenoir-Stiftung aufgestellt. Drei Personen, Pestalozzi selbst mit zwei ihm anvertrauten Kindern, befinden sich auf einem Marmorsockel in einem kleinen Tempel.

13 Monate Bildhauerarbeit waren erforderlich, um das Werk mit dem berhmten Pdagogen Johann Heinrich Pestalozzi (geb. 12. Januar 1746) und den zwei Kindern zu schaffen. Am oberen Rand des Sockels wurde von dem Bildhauer Lechner aus Laas in Tirol folgende Losung auf Wunsch von Georg Andr Lenoir eingearbeitet: Der Lehrerschaft meiner Stiftung zum Vorbild; den Waisen zur Verehrung. Die gleichartige Figurengruppe in der Schweiz wurde bereits im Jahr 1881 geschaffen, jedoch ohne den kleinen Tempel und aus Metall gearbeitet. Das Denkmal mit Sockel in der Lenoirstrae ist etwa vier Meter hoch und der Grundriss etwa ein mal einen Meter.

Mahnung an die Lehrer

Die von G.A. Lenoir, dem Stifter des Waisenhauses, das ganz im Sinne von Pestalozzis Lehre gefhrt wurde, formulierte Losung auf dem Denkmal in Frstenhagen sollte immer wieder daran erinnern, welche Anforderung der Stifter an die Lehrerschaft stellte. Diese sollte sich an Pestalozzi als Erzieher und Vater der Waisenkinder orientieren. Johann Heinrich Pestalozzi machte sich als Philanthrop, Schul- und Sozialreformer, Philosoph sowie Politiker einen Namen. Sein Ziel war es, den Menschen zu strken und ihn dahin zu bringen, sich selbst helfen zu knnen. Besonderes Augenmerk richtete er auf die Elementarbildung der Kinder, welche schon vor der Schule in der Familie beginnen sollte.

Dabei kam es ihm darauf an, die intellektuellen, sittlich-religisen und handwerklichen Krfte der Kinder allseitig und harmonisch zu frdern. Heute wrde man sagen, Pestalozzi vertrat einen modernen, ganzheitlichen Ansatz. Im Jahr 1846 lie die Gemeinde Aargau/Schweiz an der Ostwand des neuen Schulhauses ein Grabdenkmal fr Pestalozzi errichten. (wer)

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