Vorschläge berücksichtigt: Bürgern wurden Umbau-Pläne des Rathauses vorgestellt

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Erläuterten den Vorentwurf des Nutzungsplans für das Erdgeschoss des Mündener Rathauses: (v.li.) Christoph Harney, Architekt aus Kassel, Denkmalpfleger Burkhard Klapp, Lennart Hellberg, Architektur-Büro pmp, Elinor Schües Architektur-Büro pmp, Bürgermeister Harald Wegener, Jürgen Stieler, Hochbauingenier der KDM, Reiner Cohrs,Fachdienst Liegenschaften und Sanierung, und Roland Graunitz, Fachdienst Organisation.

Der erste Bauabschnitt soll 2019 beginnen – und voraussichtlich 1,7 Mio. Euro kosten

Hann. Münden. Am vergangenen Mittwoch wurde im Beisein von Lokalpolitikern und Bürgern der Vorentwurf des Nutzungsplans für das historische Rathaus vorgestellt. Zur Erinnerung: Das Gebäude soll als „Welcome Center“ für ankommenden Touristen umfunktioniert, Sanitäranlagen neu installiert und barrierefrei gemacht werden (wir berichteten).

Schneller Baustart wichtig für Erhalt von Fördermitteln

Klare Aussagen von Architektin Elinor Schües vom Architekturbüro pmp aus Hamburg waren, dass der erste Bauabschnitt zügig 2019 gestartet sein muss, um Fördermittel des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) zu verwenden. Dabei sei es wichtig, die gesamte Maßnahme im Blick zu behalten, um den ersten Bauabschnitt mit Blick auf die weiteren Sanierungsmaßnahmen entsprechend auszurichten. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf etwa 1,7 Mio. Euro. Für weitere Maßnahmen werden etwa 5,3 Mio. Euro benötigt.

Zu den notwendigen Maßnahmen des ersten Bauabschnitts, bei dem das Erdgeschoss in den Fokus rückt, gehören Fluchtwege in Form von zwei Treppenaufgängen, Besuchertoiletten und der barrierefreie Zugang zu den Rathaushallen mit Aufzug.

Das Büro pmp ist zuständig für die Grundlagenermittlung der Sanierung. Dabei gilt der Auftrag für das gesamte Rathaus. Für die weiteren Bauabschnitte – bis zu vier könnten folgen – müssen weitere Fördermittel eingeworben werden. Hier gilt, dass der erste Bauabschnitt immer weiteren Maßnahmen berücksichtigen soll. Das Büro entschied nicht allein über die Art des Rathausumbaus, weshalb Bürgern die Möglichkeit gegeben wurde, eigene Ideen einzubringen. Wichtig war für sie der Erhalt von Standesamt und Rathauswache als Bürgerservice im Eingangsbereich. Attraktive Angebote sollen dabei helfen, die Verweildauer der Besucher zu verlängern. Als Ideen wurden unter anderem ein Café, Bürgerbüro und Museumsvitrinen vorgeschlagen. Bürgermeister Harald Wegener nahm Informationen aus dem Arbeitskreis Wochenmarkt zur Kenntnis, in dem besprochen wurde, dass die untere Rathaushalle an den Wochenenmarkt angegliedert werden könnte, um an den Markttagen – mittwochs und samstags – zusätzlich für die Präsentation der regionalen Köstlichkeiten genutzt werden zu können.

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