Wachsame Augen an der Mündener Freilichtbühne

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Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe Hann. Münden installierten die Kameras an der Freilichtbühne in etwa acht Metern Höhe. Sie reagieren auf Bewegung und funktionieren dank Infrarot-Technik auch nachts.

Die Versorgungsbetriebe installierten Kameras für den Förderverein

Hann. Münden. Nichts bleibt mehr unentdeckt an der Freilichtbühne Tannenkamp. Der etwas abgelegene Ort, an dem der Förderverein der Freilichtbühne regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen organisiert, wurde in der Vergangenheit immer wieder Opfer von Vandalismus. Nun reagierte der Verein und ließ durch Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM) sogenannte Wildkameras aufhängen: „Die Geräte reagieren auf Bewegung und nehmen Bilder auf. Falls es wieder zu Zerstörungen kommt, was wir nicht hoffen, werden die Kameras es aufnehmen“, erklärt Rudi Benkelberg, 2. Vorsitzender des Fördervereins. Die Abrechnung über die Dienstleistung der VHM erfolge über eine Spendenquittierung.

Die Speicherkarten der Kameras würden regelmäßig ausgelesen, sodass man sich auch Hinweise zu Personen erhoffe, die die Freilichtbühne verdreckt hinterlassen: „Vor allem Hundekot ist ein Problem. Den lassen einige Hundehalter leider öfter mal hier liegen. Wenn wir die Leute ansprechen, will es immer keiner gewesen sein“, sagt Benkelberg und zuckt mit den Schultern. Die Überwachung der Freilichtbühne sei mit dem Eigentümer des Geländes, den Niedersächsischen Landesforsten abgesprochen, teilt der Vereinsvize mit. Die Kameras stammen aus Mitgliederbesitz, die Anschaffung habe rund 200 Euro gekostet. Doch damit sei man noch nicht ganz zufrieden: „Wir werden weiter aufrüsten. Leider. In den kommenden Monaten werden wir versteckt weitere Geräte installieren. Wir erhoffen uns dadurch eine abschreckende Wirkung.“ Finanzieren wolle der Verein das über Einnahmen aus Getränke- und Bratwurstverkauf sowie Spenden. So habe die Mündener Sparkasse den 30 Mitglieder starken Förderverein unterstützt.

Verein beklagte Schäden in Höhe von 1.500 Euro

In den vergangenen beiden Jahren seien hölzerne Sitzgelegenheiten und auch eine Hütte von Unbekannten zerstört respektive demoliert worden. Auf den Kosten in Höhe von etwa 1.500 Euro sei der Verein sitzen geblieben. Nun hofft man, dass es in Zukunft am Tannenkamp ruhig bleibt, denn die Events in jüngster Vergangenheit seien sehr gut besucht und man wolle, dass die Besucher einen intakten Veranstaltungsort vorfinden und der Verein nicht ständig das Inventar instand setzen müsse. Der nächste musikalische Abend findet am Freitag, 27. September, ab 10 Uhr statt. Zu Gast sein werden zum wiederholtem Mal Michael Holderbusch und Stefan Kletetzka (More Songs about Sex).

Weitere Informationen zu den zukünftigen Veranstaltungen sind dem Facebook-Auftritt des Fördervereins zu entnehmen. Eine Überarbeitung der eigenen Homepage sei in Planung, verriet Benkelberg.

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