Waidmanns Unheil?

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Ehrungen fuer langjaehrige Mitglieder und Auszeichnungen fuer besondere Leistungen gab es zur Jahreshauptversammlung der Jaegerschaft Muenden reichlich. Im Vordergrund stehen Dr. Friedrich-Theodor Hruska, der seit 60 Jahren zu Jaegerschaft Muenden gehoert und Heinz Buehler (li.), der zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Hann.Münden. Die Jägerschaft Münden ist mit ihren 475 Mitgliedern ein wichtiger Teil im Sozialgefüge des Altkreises. Das wurde einmal mehr in den

Hann.Münden. Die Jägerschaft Münden ist mit ihren 475 Mitgliedern ein wichtiger Teil im Sozialgefüge des Altkreises. Das wurde einmal mehr in den Grußworten und Berichten zur Jahreshauptversammlung der Jägerschaft deutlich. Denn zu den Aufträgen und Verpflichtungen der Jäger gehören Aufgaben der Hege und Pflege , des Natur- und Umweltschutzes genauso wie die Jagd zur Bestandspflege. Wobei diese nicht den Hauptteil der waidmännischen Tätigkeiten bestimmt. Zum Erhalt des Gleichgewichts in Tier- und Pflanzenwelt in einer stark gegliederten Kulturlandschaft sind die Hege und Pflegearbeiten, aber auch das Jagen, notwendig.Einen feierlichen Auftakt der Jahreshauptversammlung nahmen die Jagdhornbläser vor. Danach wurden vom Vorsitzenden Dieter Buhse die Mitglieder und die Ehrengäste zu denen der neu gewählte Präsident des Deutschen Jagdschutzverbandes Hartwig Fischer, der Landtagsabgeordnete Ronald Schminke, Landrat Bernhard Reuter, Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne, Vertreter der Jagdbehörde Göttingen, Vertreter benachbarter Jägerschaften und der Vertreter des Kreisjägermeisters Axel Eichendorff gehörten, begrüßt.Harwig Fischer versprach, als Präsident von 245.000 Jägern, sein ganzes Engagement in die Aufgaben des Deutschen Jagdschutzverbandes zu stecken. Schon als Jugendlicher sei er mit den Aufgaben von Jägern betreut worden. Er sprach die geplante Waffensteuer von 300 Euro pro Waffe im Jahr an und betonte, dass dies zur Enteignung der Jäger führen könne. Denn jeder Jäger besitzt nicht nur eine, sondern mehrere Waffen.Das Thema Wolf griff Buhse in seinem Jahresbericht auf. Er sieht in der Kooperationsvereinbarung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz und der Landesjägerschaft Niedersachsen einen wichtigen Schritt, die natürliche Rückkehr der Wölfe nach Niedersachsen zu begleiten. Demnach unterliegen Wölfe in Niedersachsen nicht dem Jagd-, sondern dem Naturschutzrecht. Um den Tiere eine Rückkehr nach Niedersachen zu ermöglichen müssten das Wolfsmonitoring – die landesweite Koordination und Dokumentation der wissenschaftlichen Erfassung von Wolfshinweisen – und die Ernennung von ehrenamtlichen Wolfsbeauftragten erfolgen.

Ehrung verdienter Mitglieder

Folgende Mitglieder wurden für ihre langjährige Vereinstreue geehrt: 60 Jahre Mitgliedschaft: Dr. Friedrich-Theodor Hruska (Hann. Münden); 50 Jahre Mitgliedschaft: Hans-Joachim Nachtwey (Hann. Münden); 40 Jahre Mitgliedschaft: Helmut Assmann (Dransfeld), Gerhard Ebel, Georg Weitemeyer Herbert Hattenbach, Klaus Junker, Hans-Dieter Köhler, Hans-Georg Nelges, Rudi Schernus (alle aus Hann. Münden, Wilhelm Schulte (Staufenberg). Zum Ehrenmitglied wurde Heinz Bühler aus Hann. Münden ernannt. Verdienstauszeichnungen des Deutsche Jagdschutzverbandes (DJV) in Silber erhielt Björn Eberwien aus Niemetal (Nachsuchenführer), in Bronze Carsten Brethauer aus Staufenberg (Nachsuchenführer), Axel Kaufmann aus Hann. Münden (Betreuung Schießstand und Waldmobil), Uwe Schmidt aus Hann. Münden (Nachsuchenführer) und Herbert Winneknecht aus Staufenberg (Betreuung Schießstand und Öffentlichkeitsarbeit). Eine Auszeichnung der Landesjägerschaft Niedersachsen in Bronze ging an Martin Kalz aus Hann. Münden (Unterhaltungsarbeiten Schießstand).

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