Im Wald zuhause

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Hann. Münden. Susanne Gohde ist neue Leiterin im Betrieb Stadtwald.

Hann. Münden. In zwei Monaten hat sich Susanne Gohde, die neue Betriebsleiterin Stadtwald, schon in Hann. Münden eingelebt. "Hedemünden ist wirklich herausragend schön", erklärt die 36-Jährige, die aus Berel (Landkreis Wolfenbüttel) stammt. Seit dem Juli ist sie Beamtin auf Probe und für die 2.750 Hektar Kommunalwald verantwortlich. In einer Doppelfunktion übernimmt sie davon 1.100 Hektar als Revierleiterin. Damit tritt Gohde in die Fußstapfen von Susanne Hoffmann, die 10 Jahre lang die Geschicke des Stadtwalds leitete, sie beruflich nach Detmold wechselte.Gohde wollte schon als Teenager Försterin werden, wie sie berichtet. Auf dem Hof der Großeltern wurde sie schon früh durch das ländliche Leben geprägt, saß bereits als Kind oft auf dem Trecker. Die Familie besitzt selbst einen Wald. Zwischen 1998 und 2002 studierte die gebürtige Niedersächsin an der Fachhochschule Göttingen Forstwirtschaft und arbeitete zehn Jahre lang für die Städte Eschweiler und Würsele als Försterin. "Schließlich wollte ich wieder in die Heimat zurück und Hann. Münden hat den zweitgrößten Kommunalwald Niedersachsens vorzuweisen. Das weckte mein Interesse", so die 36-Jährige.

Aktuell beschäftige sie die Holzernte sehr stark. In Zukunft könne sie sich vorstellen in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Münden auch als Waldführerin in Aktion zu treten: "Ich bin im Wald zuhause und weiß vor allem über Vögel viel zu erzählen. Meine Großmutter war in der Ornithologie sehr bewandert und hat mir von klein auf vieles beigebracht." Gohde  hat eine Tochter (6 Jahre) und wohnt in Hermannshagen. Zu ihren Hobbys zählen die Imkerei und Weimaraner-Hündin "Fa". Was Gohde gar nicht leiden könne, seien Müllabfälle im Wald: "Da werde ich ganz ungnädig und freue mich immer,wenn ich einen illegalen Entsorger erwische."Wie Mündens Bürgermeister meint, habe man einen echten Glücksgriff gemacht: "Es ist wichtig, dass wir uns fachlich und sachlich gut aufstellen. In der kurzen Zeit hat sich Frau Gohde sehr gut eingearbeitet und kennt inzwischen Ecken, die ich schon bereits wieder vergessen hatte. Ich halte Frau Gohde für eine hervorragende Fachkraft im Forstbereich", lobte Klaus Burhenne.

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