Die Waldbrandgefahr in Hann. Münden steigt

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Glasflaschen sollte man nach wie vor nicht achtlos wegwerfen. Abgesehen von der Umweltverschmutzung können Glasscherben wie Brenngläser wirken und Brände entfachen.

Die Regenarme Zeit führt zu gefährlicher Trockenheit - Stadt und Feuerwehr bitten um Rücksicht

Hann. Münden. Die Feuerwehren der Dreiflüssestadt und der Stadtbrandmeister Dieter Röthig informieren aktuell, dass nicht nur die Corona-Pandemie für die Hilfskräfte und die Stadtverwaltung eine Herausforderung ist. Die aktuelle Wetterlage macht es für die Feuerwehr zusätzlich schwerer. Auch in Hann. Münden herrscht erhöhte Waldbrandgefahr. Durch die anhaltend hohen Temperaturen und ausbleibenden Regenfällen sind Wiesen, Wälder und Böschungen und auch das tiefgehende Erdreich extrem trocken. Es besteht eine hohe Brandgefahr für die Vegetation. In den nächsten Tagen soll die Trockenheit anhalten. Die Temperaturen und die Waldbrandgefahr werden weiter ansteigen. "Helfen Sie mit Ihrem Verhalten, Bränden vorzubeugen", so Julia Bytom, Pressesprecherin der Stadtverwaltung.

Das ist zu beachten

Die Feuerwehr informiert über die aktuellen Gefahren und gibt wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten. So ist darauf zu achten, dass keine Zigarettenkippen achtlos aus Fahrzeugen oder Zügen geworfen werden. Grasflächen und Feldwege sollten mit Fahrzeugen nicht befahren oder auf ihnen geparkt werden, denn der Katalysator oder ein heißer Auspuff könnten das trockene Gras entzünden. Grillen und offenes Feuer im oder am Wald, Feld oder Wiese sollte vermieden werden. Außerdem sollte man auf Gartenfeuer verzichten, auch dann, wenn dazu Feuerkörbe benutzt werden könnten. Glasflaschen sollte man nach wie vor nicht achtlos wegwerfen. Abgesehen von der Umweltverschmutzung können Glasscherben wie Brenngläser wirken und Brände entfachen. Zufahrten zu Wäldern und Feldwege sollten freigehalten werden, so dass auch große Löschfahrzeuge die Einsatzorte schnell erreichen können.

"Der Bereich 3 „Sicherheit und Ordnung“ und der Betrieb Stadtwald bitten angesichts der erhöhten Besucherzahlen im Stadtwald, in der Feldmark der Ortschaften und in den städtischen Grünanlagen und Grünflächen eine erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Sollten Sie einen Wald- oder Flächenbrand bemerken, wählen Sie umgehend den Notruf 112 der Feuerwehr. Beschreiben Sie was brennt, wo die Rauchentwicklung oder das Feuer zu sehen ist und weisen Sie unsere Einsatzkräfte ein", so Bytom

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