Mit Walzer, Polka und Galopp

Manuela Wegener, Mündens Bürgermeister Harald Wegener, Stephanie Scheffler, Thomas Scheffler, Vorstandsvorsitzender der Mündener Sparkasse, Bernhard Reuter, Landrat des Landkreises Göttingen, und dessen Lebensgefährtin Reinhild Otterbein.
+
Manuela Wegener, Mündens Bürgermeister Harald Wegener, Stephanie Scheffler, Thomas Scheffler, Vorstandsvorsitzender der Mündener Sparkasse, Bernhard Reuter, Landrat des Landkreises Göttingen, und dessen Lebensgefährtin Reinhild Otterbein.

Neujahrskonzert mit dem Göttinger Symphonie Orchester.

Von HELGA PIEKATZ

Hann. Münden. "Heute investieren wir in Liebe und Wein", versprach Thomas Scheffler, Vorstandsvorsitzender der Mündener Sparkasse, dem Publikum zu Beginn des Neujahrskonzerts am Sonntagabend. Das Göttinger Symphonie Orchester begeisterte die Zuhörer mit Walzer, Polka und Galopp von Josef und Johann Strauss; mit "Champagner-Galopp" von Hans Christian Lumbye, Bacchanale von Josef Hellmesberger (Sohn) und Bacchanale aus  "Samson et Dalila" von Camille Saint-Saens. Mit der Ouverture zu "Euryanthe" von Carl Maria von Weber eröffnete Christoph-Mathias Mueller das Konzert. Seit dem Jahr 2005 leitet der Generalmusikdirektor das Orchester mit Musikern aus rund 20 Nationen.Zu jedem Stück gab Mueller Erläuterungen: "Polka mazur ‚Lieb und Wein‘ von Josef Strauß ist ein gesetzter Tanz. Den kann man auch tanzen, wenn man etwas getrunken hat." Zum Walzer "Wein, Weib und Gesang" von Johann Strauss führte er ein angebliches Zitat von Martin Luther an: "Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang". Im "Champagner-Galopp" des Dänen Hans Christian Lumbye machte Mueller eine Stelle aus, die "perlt wie Champagner", und von dem Wiener Josef Hellmesberger berichtete er, dass dieser 22 Operetten komponiert haben soll.

Das Notenmaterial sei allerdings schwer zu finden. "Das, was wir heute hören, ist Exklusivität".Die Sopranistin Lin Lin Fan sang zum Frühlingsstimmen-Walzer von Johann Strauss. Ebenso die Arien der "Adele" aus der Operette "Die Fledermaus", "Mein Herr Marquis" und "Spiel ich die Unschuld vom Lande" von Josef Strauss. Lin Lin Fan wurde 1982 in China geboren und hat in China und Leipzig Gesang studiert. Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist die Lortzing-Preisträgerin festes Ensemblemitglied des Staatstheaters Kassel.Das Publikum in der voll besetzten Weserberglandhalle dankte mit stürmischem Applaus und bekam drei Zugaben. Zu den Gästen gehörten auch Mündens Bürgermeister Harald Wegener und Landrat Bernhard Reuter. Veranstalter waren der Kulturring Münden e.V. und die Sparkasse Münden.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Klartext: Die Spritpreise steigen und steigen
Fulda

Klartext: Die Spritpreise steigen und steigen

Der Benzinpreis nähert sich historischem Hoch: Ein Klartext von Redaktionsvolontärin Martina Lewinski.
Klartext: Die Spritpreise steigen und steigen
Kasseler Oktoberspaß auf der Schwanenwiese
Kassel

Kasseler Oktoberspaß auf der Schwanenwiese

Der Kasseler Oktoberspass lockt vom 1. bis zum 24. Oktober mit vielen Attraktionen auf die Schwanenwiese Kassel.
Kasseler Oktoberspaß auf der Schwanenwiese
Glinicke Gruppe trauert um Seniorchef: Peter Glinicke ist im Alter von 88 Jahren verstorben
Kassel

Glinicke Gruppe trauert um Seniorchef: Peter Glinicke ist im Alter von 88 Jahren verstorben

Die Glinicke Gruppe, eine der großen familiengeführten Automobil-Handelsgruppen Deutschlands mit Gründungssitz in Kassel, trauert um ihren Seniorchef Peter Glinicke, der …
Glinicke Gruppe trauert um Seniorchef: Peter Glinicke ist im Alter von 88 Jahren verstorben
Homberg: Asylbewerber bedroht Mitarbeiter der Ausländerbehörde mit Messer
Kassel

Homberg: Asylbewerber bedroht Mitarbeiter der Ausländerbehörde mit Messer

Asylbewerber bedrohte Mitarbeiter der Ausländerbehörde Schwalm-Eder mit einem Küchenmesser und wird durch Polizei festgenommen. Es wurden keine Personen verletzt.
Homberg: Asylbewerber bedroht Mitarbeiter der Ausländerbehörde mit Messer

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.