Horror traf Klassik bei der Gala des Tanzes

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“Let’s do the time warp again”: Siiri Kistner, Sarah Holzbrecher und Sarah Gronemann mit den Elevinnen der Ballettschule in der Rocky Horror Picture Show.

Ballettschule Udo Wandtke überzeugt mit abwechslungsreichem Programm

Von LUISA HOLLMIG

Hann. Münden.  Am Samstag lud die Mündener Ballettschule Udo Wandtke zur 19. Gala des Tanzes. Moderator Rüdiger Kleine führte durch das gut zweistündige Programm, das vom klassischen Ballett bis zu modernen Tänzen sehr abwechslungsreich war. „Seit Januar haben sich die Elevinnen auf die Gala vorbereitet“, erzählt Kleine zu Beginn der Gala. Die Mühe hat sich gelohnt: mit tosendem Applaus bedankten sich die Zuschauer am Ende der Vorstellung für die Tänze. Die meisten Choreographien der Ballettgala stammten von Udo Wandtke, Heike Zimmermann entwarf die Kostüme. Schon das Entree zu „born to be alive“ sorgte für einen gelungenen Auftakt. Es folgte die „Exercice“, bei der die 1. und 2. Donnerstagsgruppe erste Grundschritte des klassischen Balletts präsentierten. Es folgten weitere klassische Variationen, unter anderem „Don Quichotte“, „Blumenfest von Cenzano“ und „Giselle“. Auch moderne Tänze gehören zum Repertoire der Ballettschule: der Tanz „Human“ mit der Musik von Rag’n Bone Man handelte von innerer Zerrissenheit (getanzt von Sophie Petereit), Franziska Hoffmann tanzte zu der gefühlvollen Ballade „a thousand years“ von Christina Perri.

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Neben vielen neuen Tänzen ergänzten auch bereits bekannte und beliebte Choreographien das Programm, zum Beispiel der „time warp“ aus dem Musical „The Rocky Horror Picture Show“ oder der Tanz „Ringkämpfer“, der für viele Lacher im Publikum sorgte. Franziska Hoffmann und Magali Suckert zeigten die geheimnisvolle Choreographie zu Franz Schuberts Komposition „Der Tod und das Mädchen“. Auch Gäste von den befreundeten Ballettschulen Tschapek aus Schwerin und Chiechoradzki aus Rottenburg bereicherten das Programm wieder mit ihren Choreographien. Laura Medeci und Lovis Merkle (Ballettschule Ciechoradzki) zeigten ein beeindruckendes klassisches Ballett, die Tänzerinnen der Schweriner Ballettschule Tschapek zeigten eine stimmungsvolle Choreographie zu der Musik aus dem Film „Honey“. Eigene Choreographien der Elevinnen, zum Beispiel „instinct“ von Verena Piwonka und Victoria Trow-Poole, rundeten das Programm ab.

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