Im und am Wasser richtig verhalten

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Lutterberg. DLRG besuchte den Kindergarten Lutterberg,

Lutterberg. Im Jahr 2000 hat die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) eine Aufklärungskampagne in Kindergärten für mehr Sicherheit im und am Wasser gestartet. Dazu wurden Animateure speziell für dieses Projekt ausgebildet. Das Projekt fand bundesweit großen Anklang; auch und gerade in pädagogischen Fachzeitschriften wurde darüber berichtet. Zuletzt wurde das Projekt groß auf dem Hessentag in Kassel präsentiert.

Bereits seit vielen Jahren sind die Wasserretter im ASB Kindergartens in Lutterberg gern gesehene Gäste bei den Vorschulkindern, so auch wieder Ende April. Anstatt mit erhobenem Zeigefinger lernen die Sechsjährigen gemeinsam mit Manuela Gantzer, Kathrin Becker und dem Seehund "Robby" auf spielerische und spannende Art die zahlreichen Gefahren, die an Badeseen, am Gartenteich, an Flüssen und Küsten lauern. Auf diese Weise lernen die Kleinsten, wie man sich im und am Wasser richtig verhält.

Mit dem Bewegungsspiel erfahren sie den Umgang mit Rettungsgeräten und was sie tun können, wenn ein anderes Kind in Gefahr ist. Ziel ist es nicht zuletzt die Kinder zu motivieren die Angst vor dem Element Wasser zu überwinden und das Schwimmen zu erlernen.Hintergrund der DRLG-NIVEA-Aufklärungsaktion ist, daß Vorschulkinder in Deutschland am häufigsten ertrinken. Allein 1997 starben 66 Mädchen und Jungen im Alter bis zu sechs Jahren. Im Jahr 2013 waren es 13. Die Zahlen zeigen, dass das Programm Wirkung zeigt. Doch jedes Kind ist ein Kind zuviel. Darum machen wir weiter. Gemeinsam mit kommunalen, konfessionellen und freien Kindergärten wollen die Lebensretter dem Ertrinkungstod von Kleinkindern begegnen.

Wer Interesse an einem solchen Kindergartentag, der natürlich auch für die Grundschule geeignet ist, hat, wendet sich an die DLRG Kreisverband Fulda-Weser (stellvertretende Vorsitzende Manuela Gantzer, S 05541-999 617).

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