Wechsel im Vorstand der Mündener Sparkasse

Poetsch kommt, Kühlewindt geht: Kreditinstitut nennt gescheiterte Bankenfusion als Grund für die personelle Neuaufstellung

Hann. Münden. Nach Zustimmung durch den Sparkassenzweckverband der Sparkasse Münden in der vergangenen Woche wurde die bereits zuvor durch den Verwaltungsrat erfolgte Wahl von Andreas Poetsch zum neuen Vorstandsmitglied der Sparkasse Münden amtlich. Das langjährige Vorstandsmitglied Michael Kühlewindt wird Mitte des Jahres ausscheiden.

Andreas Poetsch rückt in den Sparkassenvorstand auf.

Die personelle Neuaufstellung erfolgte, nachdem die Fusion der vier südniedersächsischen Sparkassen Osterode, Duderstadt, Bad Sachsa und Hann. Münden durch die Entscheidung in Duderstadt zum Scheitern kam.

Poetsch ist seit seiner Ausbildung zum Sparkassenkaufmann der Sparkasse Münden treu geblieben und hat sich nach erfolgreichem Abschluss des Studiengangs zum Sparkassenbetriebswirt insbesondere im Bereich des Risikocontrolling und der Unternehmensteuerung stetig weiter qualifiziert. Bereits 2008 wurde ihm die Leitung des Bereiches Vorstandsreferates / Unternehmenssteuerung verantwortlich übertragen. Neben der Koordination der Umsetzung bezüglich immer stärker wachsenden Anforderungen der Aufsichtsbehörden zeichnete Poetsch als Vorstandsvertreter auch für das Projektmanagement und die strategische Unternehmensplanung verantwortlich.

Poetsch ist 45 Jahre alt, verheiratet und hat 2 Kinder im Alter von 9 und 11 Jahren. Die Familie lebt in Staufenberg. Thomas Scheffler begrüßt die Entscheidung der Gremien und die Ernennung von Poetsch in den Vorstand: „Er kennt unser Haus von der Pieke auf. Seit 24 Jahren ist er hier zu Hause, kennt die gesamte Unternehmenskultur und arbeitet seit zehn Jahren verantwortlich und unmittelbar an dieser Struktur mit. Er wird seinen Verantwortungsbereich nun als Vorstand weiterführen und mich erheblich entlasten. Damit gewinne ich persönlich Freiräume, um wieder vermehrt im Kundengeschäft tätig sein zu können. Ich bin davon überzeugt, dass wir ein gutes Team bilden – und das ist bei den turbulenten Zeiten der Niedrigzinsphase, den Anforderungen der Regulatorik und der bevorstehenden Welle der Digitalisierung auch unabdingbar.“

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