Wegeners Wunsch nach ,Umsetzungswillen und Durchhaltevermögen’

(V.li.) Bürgermeister Harald Wegener dankte Susanne Klaus (stellv. Behindertenbeauftragte), Peter Klempert (Behindertenbauftragter) und Frank Stryga (Partnerschaftsbeauftragter) für ihre ehrenamtliche Arbeit.

Bürgermeister Harald Wegener begrüßte über 200 Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Hann. Münden.

Hann. Münden. Am vergangenen Freitagabend empfing Mündens Bürgermeister Harald Wegener rund 200 Bürgerinnen und Bürger beim diesjährigen Neujahrsempfang im Rathaus. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich Wegeners Amtskollegen Bernd Grebenstein (Staufenberg), Mathias Eilers (Samtgemeinde Dransfeld), Fred Dettmar (Reinhardshagen), Mündens Amtsgerichtsdirektor Dr. Thomas Matusche, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Karl-Heinz Niessen, Sparkassen-Chef Thomas Scheffler, VHM-Geschäftsführer Jens Steinhoff sowie weitere Vertreter aus Wirtschaft und Politik.Nachdem sich die Gäste beim Berühren der Schornsteinfeger Henning Meyer und Marc David Glück für die kommenden Monate sichern konnten, richtete der Mündener Bürgermeister das Wort an dieAnwesenden.

Einer großen Gewichtung maß er der Bürgerbeteiligung bei. Sie sei gelebte Demokratie: "Machen Sie mit, wenn es darum geht, unsere Stadt als Wirtschaftsstandort zu stärken,wenn es um die Planungen unserer Schlagden geht, dem Bürgerfonds der Fachwerk-ARGE für die Altbausanierung, der Entwicklung von Elektromobilität mit den Versorgungsbetrieben oder politischen Entscheidungen zum Wohle unserer Stadt." Er halte es für eine Stärke Mündens, das viele Bürgerinnen und Bürger Verantwortung für ihren Ort übernehmen würden. Sei es ehrenamtlich im Vereinsleben, bei der Hilfe von Bedürftigen oder dem Zusammenhalt in der Nachbarschaft. "Das lebens- und liebenswerte unserer Stadt geht auf ihr Handeln zurück", so Wegener überzeugt.Von der Politik wünscht sich Wegener einen höheren Umsetzungswillen und mehr Durchhaltevermögen als in den zurückliegenden Jahren. "Auch unbequeme Lösungen und kontroverse Absichten müssen behandelt und entschieden werden" so der Mündener Verwaltungschef.

Die Dreiflüssestadt müsse sich weiterentwickeln. Dazu werde die Zusammenführung der Erlebnisregion mit dem Stadtmarketing zur Hann. Münden Marketing GmbH ebenso beitragen, wie die Etablierung studentischem Wohnen in der Stadt, die Sanierung des Rathauses, die Umgestaltung des Geschwister-Scholl-Hauses in ein Mehrgenerationenhaus oder die Planung von Wohnungen im ehemaligen Vereinskrankenhaus in Neumünden.

Wegener dankte in diesem Zusammenhang allen ehrenamtlichen Helfern in Kirchen, Schulen, Kitas, sozialen Einrichtungen sowie Vereinen und Verbänden, die eine vorbildliche Willkommenskultur in der Stadt geschaffen hätten. Auch in den bevorstehenden Monaten würde das Thema Integration Hann. Münden beschäftigen. Ziel sei es, Flüchtlingen und Asylsuchenden bei der Überwindung der Sprachbarriere zu helfen, um sie anschließend in Arbeit oder Ausbildung bringen zu können.

Doch nicht nur im sozialen Bereich, sondern auch bei der Gestaltung der Innenstadt habe man Fortschritte zu verzeichnen. Dazu zählt Wegener die Verschönerung der Stromkästen, die unzähligen Blühstellen und bunte Fahrräder sowie Weinfässer, die Aktivisten in Eigenregie aufgestellt hätten. Vorfreude hegt der Bürgermeister bei dem Gedanken an das DenkmalKunst-Festival im Herbst, dass zum ersten Mal im

- 1.000-jähriges Bestehen Hedemündens- 25-jährige Städteparterschaft mit Chelmno (Polen)- Jubiläums-Ausstellung zum 170. Geburtstag des Künstlers Gustav Eberlein- Kaffeetafel im Dielengraben anlässlich 500 Jahre Luther-Reformation (August)- Münden putzt sich raus (8. April)- 8. Big Jump (2. Juli)

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