Weichen für Übernahme gestellt

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Zeigen Engagement fuer ein sicheres Fusionskonzept: (v.li.) Guenter Fraatz (Vorsitzender SPD Ortsverein/stellvertretender Buergermeister Hann. Muenden), Heinrich Schminke (Vorsitzender SPD-Fraktion), Volker Behncke (Geschaeftsfuehrer AWO Gesundheitsdienste gGmbH), Magdalene Guenter (stellvertretende Geschaeftsfuehrerin AWO GSD), Ronald Schminke (SPDLandtags- und Kreistagsabgeordneter), Martin Bretzler (Gruenen-Fraktionsvorsitzender) und Joerg Wieland (Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion).

Hann. Münden. Trotz des sehr engen Zeitrahmens sind die Weichen für die Fusion der beiden Mündener Krankenhäuser, des Nephrologischen Zentrums Ni

Hann. Münden. Trotz des sehr engen Zeitrahmens sind die Weichen für die Fusion der beiden Mündener Krankenhäuser, des Nephrologischen Zentrums Niedersachsen (NZN) und des Evangelischen Vereinskrankenhauses (VKH) gestellt. Am Dienstag trafen sich die Verhandlungspartner der AWO Gesundheitsdienste gGmbH und des Mündener Krankenhausvereins, der Sparkasse Münden, der Stadt, der SPD, der Grünen, der SPD-Kreistagsfraktion und des Landkreises Göttingen, um die Übernahme mit Finanzierungs- sowie Nachnutzungskonzept zu sichern. Geplant ist, dass die Stadt Münden über die eigene Immobilienvermietungsgesellschaft Hann. Münden (IVM) und der Landkreis Göttingen mit jeweils 50 Prozent zur Wertsicherung der VKH-Liegenschaft im Notfall bürgen. Neben den bestehenden Besicherungen will die Sparkasse Münden die Globalabtretung für Außenstände bis 31. Dezember 2011 befristen.

Stadtrat jetzt am Zug

Dem Finanzierungskonzept muss der Stadtrat noch am 11. Januar zustimmen. SPD und Grüne sind sich sicher, dafür die Ratsmehrheit zu gewinnen. Nach dem Beschluss müssen noch Entscheidungen im Kreistag gefällt werden.Maßgeblich beteiligt waren unter anderen AWO GSD-Geschäftsführer Volker Behncke, Thomas Scheffler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münden, Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne, Günter Fraatz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hann. Münden, Friedhelm Meyer, Vorsitzender des Krankenhausvereins sowie Landrat Bernhard Reuter. Dank ging auch an Karl-Wilhelm Lange vom Krankenhausverein und an den Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Jörg Wieland. Mit der Übernahme des angeschlagenen Vereinskrankenhauses sollen die medizinische Grundversorgung in der Region und die Arbeitsplätze sichergestellt werden. Das NZN führt weiterhin die Spezialmedizin fort. Das zukunftsweisende Übernahmekonzept beinhaltet die Folgenutzung der VKH-Liegenschaft, wodurch die Nachhaltigkeit gesichert ist.Am 15. Februar werden beim Sozialministerium in Hannover Anträge für Fördermittel gestellt. Vorgespräche über eine Fördersumme von 30 Millionen Euro seien bereits geführt, so Behncke, denn angestrebt wird die Krankenhauseinhäusigkeit im Jahr 2015 als "Klinikum Hann. Münden".

Nachnutzung und Erweiterung

Angedacht ist für das Nachnutzungskonzept des Vereinskrankenhauses, dass die Reha-Einrichtung des NZN zukünftig in den Räumen des VKH durch weitere Angebote in der Geriatrie ergänzt wird. Außerdem sind ein Ärztehaus/Fachärztezentrum, eine Akademie/Ausbildungsstätte und ein Apartmenthaus vorgesehen. Nach einer baulichen Erweiterung des NZN in den Jahren 2012 bis 2015 von 135 auf 235 Betten aufgestockt werden. "Gesundheitspolitik ist Strukturpolitik und Strukturpolitik ist Wirtschaftsförderungspolitik. Da müssen wir alle mitmachen", meinte Jörg Wieland, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

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