Weiterentwicklung des ländlichen Raumes

Werra-Meiner-Kreis. Im Rahmen einer Brgermeisterdienstversammlung hatte Landrat Stefan Reu Herrn Staatssekretr Karl-Winfried

Werra-Meiner-Kreis. Im Rahmen einer Brgermeisterdienstversammlung hatte Landrat Stefan Reu Herrn Staatssekretr Karl-Winfried Seif aus dem Ministerium fr Umwelt und lndliche Entwicklung eingeladen, um ber das Thema: Neue Strategien der Dorferneuerung zu sprechen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung stellte Staatssekretr Seif fest, dass die Entwicklung der lndlichen Rume vor neuen mehrdimensionalen Herausforderungen stehe. Besonders die Folgen des demografischen Wandels mssten daher im Rahmen der einzelnen Manahmen der Dorferneuerung bercksichtigt werden.

Landrat Stefan Reu unterstrich die Bedeutung der Dorferneuerung und der Weiterentwicklung dieses Programmes, das in den vergangenen Jahren dazu gefhrt hat, dass erhebliche Mittel des Landes, der EU und des Bundes aus der GA-Frderung in den Werra-Meiner-Kreis geflossen sind, um die Dorferneuerungsschwerpunkte voranzubringen.

Dabei kommt es in Zukunft darauf an, ein konzentriertes Flchenmanagement zu betreiben, um entsprechend die Ortskerne neu zu gestalten, lebensfhig zu erhalten und attraktiv auch fr junge Familien darzustellen. Diesbezglich ist es erforderlich, dass entsprechend die Manahmen, die eingeleitet wurden, konsequent fortgesetzt werden.

Der Fachdienst Lndlicher Raum - Dorf- und Regionalentwicklung hat hierfr ein sogenanntes Leerstandskataster erfasst, wie Landrat Stefan Reu berichtete. Beispielgebend waren die Orte Unterrieden und Gertenbach, an denen festgestellt werde konnte, welche Leerstnde innerhalb der Dorfkerne bereits existieren bzw. zuknftig auftreten werden bzw. wo diesen begegnet werden muss.

Von daher wird es erforderlich sein, verstrkt darauf zu setzen, dass Dorferneuerungsmanahmen unter dem Stichwort Dorfentwicklungsmanahmen betrachtet werden.

Staatssekretr Seif machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass bei allen im Rahmen der Dorferneuerung aufgenommenen Ortschaften keine neuen Baugebiete whrend der Phase der Dorferneuerung ausgewiesen werden drfen. Dies solle den Flchenverbrauch und die Entwicklung nach auen eindmmen und eher der Entwicklung von auen nach innen gut tun.

Wie Staatssekretr Seif ebenfalls mitteilte, werden die Frderstze fr die Dorferneuerung ab dem Jahr 2008 abgesenkt. Waren es bisher durchschnittlich 65 %, die erhalten werden konnten, wird es zuknftig nur einen durchschnittlichen Satz von 50 % geben. Aufgrund der berdurchschnittlich hohen Arbeitslosigkeit und besonderer Gegebenheiten erhielt der Werra- Meiner-Kreis bisher in der Regel 78,75 % im Rahmen der Dorferneuerung. Dies wird sich in erheblichem Umfang reduzieren. Dennoch, so waren sich die Teilnehmer der Runde einig, ist das Dorferneuerungsprogramm ein unverzichtbarer Bestandteil der Weiterentwicklung des lndlichen Raumes.

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