Wissen für die Wirtschaft - Zweite Innovationswerkstatt informierte Unternehmer

Landkreis Göttingen. Auf Einladung der WRG (Wirtschaftsförderung Region Göttingen) trafen sich rund 40 Unternehmer in der Hochschule für angewand

Landkreis Göttingen. Auf Einladung der WRG (Wirtschaftsförderung Region Göttingen) trafen sich rund 40 Unternehmer in der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) auf dem Göttinger Campus zur zweiten Innovationswerkstatt. Professoren der HAWK stellten aktuelle Projekte vor und beantworteten damit die Frage "HAWK – Innovationspool für die Wirtschaft?".Landrat Reinhard Schermann (Göttingen) gab einen Einblick in die Entwicklung der nächsten Monate. Ziel sei es, die Region Göttingen zu einer Innovationsregion auszubauen. "Deutschland ist ein rohstoffarmes Land, Wissen und Innovationen sind die wichtigsten Potentiale für die wirtschaftliche Entwicklung", betonte  Schermann. Dabei spiele der Transfer des Wissens zwischen Wirtschaft und Wissenschaft eine wichtige Rolle.Dann stellte Professor Dr. Achim Loewen von der Fakultät Ressourcenmanagement, Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten von Biomasse als Energieerzeuger für Industrie und Gewerbe vor.Professor Andreas Schulz von der Fakultät für Gestaltung in Hildesheim sprach zur Rolle von Produktdesign in Unternehmen und über 3D-Druck-Verfahren.Über die industrielle Nutzung von Plasmatechnologien referierte HAWK-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Viöl von der Göttinger

Fakultät Naturwissenschaften und Technik . Auf Basis seiner zahlreichen Patente wurden inzwischen einige Geräte für den Markt entwickelt. Mit Hilfe eines Plasmagerätes kann zum Beispiel Holz so vorbehandelt werden, dass Farben und Leim besser und länger haften. Auch in der Medizintechnik gibt es Anwendungsmöglichkeiten für die schmerzfreie Plasmabehandlung. Zurzeit werden in einer klinischen Studie mit der Universitätsklinik Göttingen die Neurodermitis-Behandlungsmöglichkeiten untersucht."Es ist unfassbar, was hier alles passiert. Dieser Abend sollte zur Pflichtveranstaltung für Unternehmer werden", fasste LandratSchermann die Innovationswerkstatt zusammen.

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