WMU erhöht Kapazitäten und baut in Gimte eine neue Logistikhalle

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(Vorne, v.li.) WMU-Geschäftsführer Jörg Wittling und Hann. Mündens Wirtschaftsförderer Tobias Vogeley beim Spatenstich mit (hinten, v.li.) Christof Ritter, Mitarbeiter Bauamt Hann. Münden, Matthias Malt, WMU-Produktionsleiter, Thomas Ost, Leiter der WMU-Logistik, Joachim Lohfink vom gleichnamigen Bauunternehmen aus Eiterfeld und Bastian Walloschek vom Planungsbüro RuhrIng HmbH aus Witten.

Hohe Absatzzahlen des VW-Tiguan gut für Mündener Unternehmen

Hann. Münden. Die Weser Metall Umformtechnik GmbH (WMU) mit Sitz in Hann. Münden treibt bauliche Expansion voran. In der vergangenen Woche kam es am Firmenareal an der Göttinger Straße zum Spatenstich einer 1.600 Quadratmeter großen Logistikhalle. Hinzu kommen jeweils 650 Quadratmeter überdachte Lagerfläche respektive betonierte Freifläche. Mit der Fertigstellung des Gebäudes rechnen wir Mitte August. Die Kosten liegen bei 2,74 Mio. Euro“, teilte WMU-Geschäftsführer Jörg Wittling mit. WMU fertigt Autoteile für die großen deutschen Automobilhersteller wie BMW, Daimler und Audi. Für den VW Tiguan werden Längsträger hergestellt. Wie WMU-Produktionsleiter Matthias Malt informierte, sei der Absatz des Modells aktuell so gut, dass durch den Neubau der Logistikhalle die alte zur Produktionsstätte umfunktioniert werden konnte. Hier werden die Strukturbauteile geschweißt. Die Stückzahlen per anno konnten damit von 360.000 auf 460.000 Euro erhöht werden. Wittling lobte die Zusammenarbeit mit dem Mündener Bauamt und dem Wirtschaftsförderer Tobias Vogeley. Innerhalb von vier Wochen habe die Baugenehmigung für die Logistikhalle auf dem Tisch gelegen. Und auch das Interesse an WMU als Wirtschaftsunternehmen und Arbeitgeber in der Stadt sei bei Vogeley deutlich größer als noch bei seinem Vorgänger, meinte der WMU-Chef.

Die in Hann. Münden seit 1986 ansässige WMU beschäftigt am Standort 580 Mitarbeiter. Trotz der Erweiterung des Firmengeländes, werde es aber keine Neueinstellungen geben, erklärte Wittling. Die steigenden Kapazitäten wolle man mit dem Schichtsystem bewältigen.

Die GmbH besitzt im Gimter Gewerbegebiet rund 30.000 unbebautes Gelände. Hier, so Wittling könne man sich nach Bedarf weiter ausdehnen. 2017 generierte die WMU einen Umsatz von 85 Mio. Euro. 1,5 Mio. Euro waren es beim Tochterunternehmen am Standort in Namibia, wo ebenfalls Autoteile gefertigt werden. Allerdings sind hier auch nur 23 Personen tätig.

Die Planungen für den Bau übernahm das Büro RuhrIng in Witten. Die Maßnahme wird das Bauunternehmen Lohfink aus Eiterfeld ausführen.

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