Tank leer - Ire bleibt mit mutmaßlich gestohlenem Wohnmobil auf A7 liegen

Die Herkunft des Fahrzeuges ist bislang unbekannt

Hann. Münden. Auf der Autobahn 7 bei Hann. Münden haben Beamte der Autobahnpolizei Göttingen am Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr ein mutmaßlich gestohlenes Wohnmobil sichergestellt. Woher das weiße Fahrzeug vom Typ "Fiat Ducato" stammt ist zurzeit noch unbekannt. Das 2. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes aus Göttingen wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.

Einer Funkstreife der Autobahnpolizei war das Gefährt mit ausländischen Kennzeichen zuvor aufgefallen, weil es kurz vor der Werratalbrücke auf dem Standstreifen stand. Bei der anschließenden Überprüfung konnte der mutmaßliche Fahrer, ein 23 Jahre alter irischer Staatsbürger, weder Fahrzeugpapiere noch einen Führerschein vorzeigen.

Eine intensive Begutachtung des Wohnmobils brachte schließlich ans Licht, dass an der Fahrgestellnummer manipuliert worden war, offenbar um die tatsächliche Fahrzeugidentität zu verschleiern. Das Fahrzeug wurde daraufhin sichergestellt.

Der 23 Jahre alte Ire ist nach ersten Ermittlungen in Deutschland bereits wegen gleichgelagerter Delikte polizeilich aufgefallen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen kam er am frühen Abend im Anschluss an die erforderlichen strafprozessualen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des Fahrzeugdiebstahls dauern an.

Rubriklistenbild: © Arno Bachert - Fotolia

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