Zensus: 3.000 werden zusätzlich befragt

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Südniedersachsen. "Ab Februar werden sich etwa 35 Erhebungsbeauftragte im Landkreis Göttingen auf den Weg machen, um erneut Haushalte zu befrag

Südniedersachsen. "Ab Februar werden sich etwa 35 Erhebungsbeauftragte im Landkreis Göttingen auf den Weg machen, um erneut Haushalte zu befragen. Dies betrifft 3.000 Bürgerinnen und Bürger. Laut der örtlichen Erhebungsstelle, die den Zensus 2011 (Volkszählung) beim Landkreis Göttingen durchführt, sollen diese Befragungen bis 30. April 2012 abgeschlossen sein. Wie bei der Haushaltebefragung im vergangenen Jahr werden die Besuche schriftlich mit Terminvorschlag in den Haushalten angekündigt. Mit dem jetzt folgenden Einsatz von Erhebungsbeauftragten sollen Unstimmigkeiten geklärt werden, die sich beim Abgleich der Melderegisterdaten mit den Angaben aus der Gebäude- und Wohnungszählung ergeben haben", erläutert Iris Beiteke, Beauftragte für den Zensus beim Landkreis Göttingen. Der klassische Fall seien Einfamilienhäuser, bei denen die Kinder noch gemeldet sind, aber nicht mehr dort wohnen. "Diese Befragung findet aus Gründen der statistischen Berechnungen ausschließlich in Kommunen mit weniger als 10  000 Einwohnern statt. Also nicht in den Städten Hann. Münden, Duderstadt, dem Flecken Bovenden sowie den Gemeinden Friedland und Rosdorf", erläutert Beiteke.Die ersten Ergebnisse des Zensus 2011 werden bundesweit im November 2012 erwartet. Dann sollen die amtlichen Einwohnerzahlen ermittelt sein. Damit wird auch geklärt, ob die Zahl von rund 139 000 Einwohnerinnen und Einwohnern für den Landkreis Göttingen noch aktuell ist. Bis Ende 2013 sollen alle Zensus-Ergebnisse vorliegen. Bei der Haushaltebefragung waren vom 9. Mai bis Ende September 2011 circa 270 Erhebungsbeauftragte (Interviewer) im Landkreis unterwegs, um 18 000 der rund 139 000 Einwohner für die Volkszählung "Zensus 2011" zu befragen.Inzwischen liegen die ausgefüllten Fragebögen von fast allen Anschriften vor (99,8 Prozent) und sind zum größten Teil weitergeleitet worden nach Kiel zum Beleg-Lesezentrum für die norddeutschen Bundesländer.  Ende Mai soll die örtliche Erhebungsstelle beim Landkreis Göttingen geschlossen werden und die Zählungenabgeschlossen sein. "Die Akzeptanz der Volkszählung war im Landkreis Göttingen wie in vielen Landkreisen  Niedersachsens erfreulich groß", berichtet Beiteke.

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