Zurück zu den Wurzeln

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In Oberviechtach, der Heimatstadt des Dr. Eisenbarth, führten die Mündener Auszüge aus ihrem neuen Bühnenstück auf – die Gastgeber waren begeistert.

Oberviechtach/Hann. Münden. Dr.Eisenbarth-Spielgruppe besuchte die Heimatstadt des Wanderaztes.

Oberviechtach/Hann. Münden. Die Doktor-Eisenbarth-Spielgruppe Hann. Münden folgte der spontanen Einladung in die Partnerstadt Oberviechtach zum Doktor-Eisenbarth-Geburtstagsessen Mitte Oktober anlässlich der 350-Jahr-Feier von Dr. Johann Andreas Eisenbarth. Als Ehrengast und ehemaliger Schirmherr war auch Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne dabei. Der Regisseur und Autor des neuen Stücks Walter Kalk reiste mit dem Zug aus Leipzig an, um den Schauspielern rund um den Hauptdarsteller René Wallburg den Rücken zu stärken.Die Partnerstadt erwies sich als überaus gastfreundlich. Untergebracht waren die Mündener in dem urigen AWO-Heim unterhalb der Burgruine Murach.Der Besitzer der Schloss-brauerei Fuchsberg, Franz Vogl, führte die Gäste persönlich durch seinen Betrieb, der im Jahr 1663 gegründet wurde. Anschließend gab es eine stilvolle Verköstigung des Doktor-Eisenbarth-Bieres.Am Samstag trug sich die Delegation aus Südniedersachsen in das goldene Buch der Stadt Oberviechtach ein. Bis zum Doktor-Eisenbarth-Museum war es nicht weit. So erfuhr man vom ehemaligen Bürgermeister Wilfried Neuber von einer großzügigen Spende zweier Ehrenbürger der Stadt Oberviechtach, mit deren Hilfe viele soziale Projekte in der Stadt durchgeführt werden können. Und das in Oberviechtach auch heute noch nach Gold geschürft wird.

Als Dankeschön für das Programm wartete am Abend bei dem Doktor-Eisenbarth-Geburtstagsessen im Emil-Kemmer-Haus eine besondere Überraschung auf die Gastgeber. Beim Sketch von Dr. Eisenbarth aus Hann. Münden (gespielt von Dirk Jensen) und aus Oberviechtach (gespielt von Florian Waldherr) kochte der Saal vor Begeisterung. So eine Festrede hatten die Oberviechtacher noch nicht erlebt.Nach dem Festessen dann die Anmoderation von Dirk Jensen. Alle waren aufgeregt, in der Heimatstadt von Doktor Eisenbarth aufzutreten. Kurzfristig mussten als Mitspieler noch Walter Kalk und Frank Ksyk mit einspringen.Kalk hatte eine Szenenauswahl getroffen, die unterbrochen durch Szenenapplaus, als ein Höhepunkt auf der 350-Jahr-Feier gelten kann. Der Oberviechtacher Festspielleiter wollte den Mündener Hauptdarsteller René Wallburg sofort vom Fleck weg engagieren – aber nein, das geht doch nicht, schließlich wartet man in der Dreiflüssestadt auch schon gespannt auf ein neues Stück.Am Ende wurden die Darsteller mit viel Beifall für die monatelange intensive Probenarbeit belohnt. Und man lud die Gastgeber aus Oberviechtacher zur Weltpremiere von "WHAT a MAN Doktor Eisenbarth" am 7. Juni nach Hann. Münden ein.

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