Hells Angels ändern lokalen Namen: Aus Kasseler Charter wird „N. Central“

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Der Nordhessen-Charter der Hells Angels benennt sich seit Kurzem nach einer Region: Statt „Kassel“ steht nun „N. Central“ auf den Kutten.

Kein Motorradclub der Welt ist wohl so berüchtigt, wie der Hells Angels MC. Egal, wo dessen Mitglieder auftauchen – sie sorgen für viel Gesprächsstoff. In Kassel gibt es seit 1999 ein Charter, der von 2008 bis 2016 aber mal aufgelöst war. Und nun ist die regionale Bezeichnung „Kassel” von der Kutte verschwunden.

Kassel/Witzenhausen. Im Jahr 1999 eröffnete der Hells Angels Motorcycle Club (HAMC) einen Charter (Ortsgruppe) in Kassel. Doch nach internen Streitereien und Abrechnungen wurde er im Jahr 2008 von den Hells Angels selbst aufgelöst.

Nachdem er im Jahr 2016 wieder eröffnet wurde, haben sich die Mitglieder nun entschlossen, ihn umzubenennen. Unter dem Namen „N. Central“ firmiert der Nordhessen-Charter ab sofort. Hat sein Domizil aber weiter in Witzenhausen (Der EXTRA TIP berichtete). Grund für die Umbenennung sei, dass die Mitglieder des Rockerclubs nicht nur aus Kassel kommen, sondern auch aus dem weiten Umkreis anderer Bundesländer.

„Weil wir nicht nur aus einer Stadt, sondern aus einem größeren Gebiet kommen, haben wir uns entschieden, uns nach einer Region zu benennen“, berichtet ein Clubsprecher.

Bei ihnen stehe das Motorradfahren und das gesellige Miteinander unter Gleichgesinnten im Vordergrund. „Wir laden vier mal im Jahr zu unseren Open House Partys ein, zu denen jeder Gast herzlich willkommen ist. Wann diese Partys sind, kann man auf Instagram @support_81_n.central erfahren.“

Ob es bei ihnen einen Präsidenten gibt, wollen die Mitglieder nicht verraten. Das Tragen der Hells Angels-Kutten und Abzeichen ist in der Öffentlichkeit weiter verboten.

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