10-jähriges Bestehen des Jüdischen Museums in Rotenburg

Die jüdischen Gäste am 11. September 2006 im Garten des Rathauses.	Foto: nh
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Die jüdischen Gäste am 11. September 2006 im Garten des Rathauses. Foto: nh

Anläßlich des bevorstehenden Jubiläums des Jüdischen Museums in Rotenburg ist für dieses Jahr ein buntes Programm geplant.

Rotenburg. Das Jüdische Museum Rotenburg im Gebäude des ehemaligen Ritualbades (Mikwe) in der Brauhausstraße 2 feiert im September 2016 sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass laden der Magistrat der Stadt Rotenburg und der Museumsförderkreis zu einem Festwochenende am 10. und 11. September ein. Eine größere Zahl von Nachfahren jüdischer Familien aus Rotenburg und den Nachbarorten hat aus diesem Anlass einen Besuch in Rotenburg angekündigt.

Am Samstag, 10. September, um 18 Uhr werden die Jubiläumsveranstaltungen durch ein Konzert des renommierten Europäischen Synagogalchores (Hannover) eingeleitet. "Im Schatten deiner Fittiche – Synagoga und Ecclesia" ist das Chorkonzert betitelt, das die jüdisch-liturgische Musik aus ihrer Blütezeit im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert erklingen lässt. Das Orgel- und Chorkonzert ist die zentrale Veranstaltung der Reihe "hör-mal im Denkmal" der Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Karten-Vorverkauf (9/5 Euro) bei der Rotenburger Tourist-Info, Marktplatz 2, und der Buchgalerie Berge, Steinweg 1.

Am Sonntag, 11. September, 15 Uhr, hat das Jubiläum seinen zweiten Höhepunkt im Rathaus-Sitzungssaal mit Prälatin Marita Natt als Hauptrednerin und dem Jugend-Streichorchester der Rotenburger Kirchengemeinde unter Stabführung von Elke Suck-Iffland.

Bereits um 10 Uhr findet am Sonntag eine Führung auf dem Rotenburger Jüdischen Bezirksfriedhof statt, die um 10 Uhr am oberen Eingang beginnt. Um 13 Uhr wird eine Führung im Jüdischen Museum sein, die besonders den seit Eröffnung des Museums neu hinzugekommenen Exponaten gewidmet ist.

Um 17.30 Uhr wird für Siegfried Katzenstein, der vor 1933 für mehrere Jahre dem Rotenburger Magistrat angehörte, am Eingang zu seinem Geburtshaus Im Zwickel 13 ein Stolperstein verlegt.Für die zahlreichen jüdischen Gäste ist als Abschluss des Jubiläums ein Empfang durch den Magistrat und den Förderkreis vorgesehen.

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