15-jähriges Mädchen wieder aufgetaucht

Der KA-Bericht vom 6. April.

Der Freund der Bebranerin sei „total ausgeflippt“ und in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie eingeliefert worden sein.

Bebra. Aufatmen in Bebra: Die 15-Jährige Anna* wurde gefunden. Nach der Berichterstattung im Kreisanzeiger meldeten sich die Eltern Tage darauf mit der freudigen Nachricht, dass ihre Tochter nun in Sicherheit sei.

Vater Heiko K. auf KA-Nachfrage: „Die Kripo hat sie aus Zufall gefunden“. Die Jugendliche habe sich bei ihrem Freund Pascal* in einer Wohngruppe in Nordhessen aufgehalten. „Die Kripo wollte etwas von Pascal und hat ihn daher in seinem Zimmer besucht“, sagt der Vater und weiter: „Dort war auch unsere Tochter“. Die Eltern sind froh, Anna wieder in die Arme schließen zu können. Für die Eltern Heiko K. und Nadine S sei es ein Rätsel, wie sich ihre Tochter über Wochen hinweg in einer Wohngruppe aufhalten könne, ohne das es ein Betreuer merke. Anna habe laut der Eltern längst in Sicherheit sein können: „Die Polizei hat wirklich nichts gemacht“, ist Heiko K. empört. Anna habe nach der langen Zeit außerdem Heimweh bekommen und sei freiwillig zurück nach Hause gekehrt. Nun habe sie sich ihren Eltern anvertraut und Hilfe angenommen. Die 15-Jährige werde nach Aussage der Eltern nun in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt.

Pascal soll nach dem Auffinden Annas „total ausgeflippt“ und sofort in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kassel ­eingeliefert worden sein. „Hoffentlich bleibt er dort für immer. Was ich leider aber nicht vermute“, so der Vater abschließend.

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