Abschlusskonzert der Festspiele begeisterte: Musik vereint Nationen

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Der georgische Jugendchor begeisterte sowohl mit Gesang, wie auch mit Tanzeinlagen.

Die Abschlusskonzerte der 67. Bad Hersfelder Festspiele mit den Chören und dem Ensemble von Ulli Meiß und dem Georgischen Jugendchor waren nahezu ausverkauft.

Bad Hersfeld. Es ist quasi zur Tradition geworden, dass die Ulli Meiß-Chöre nach dem Ende der Festspielsaison die Stiftsruine noch einmal zum Leben erwecken. Der Chor und das Blechbläser-Ensemble der Modell- und Gesamtschule Obersberg und der Konrad-Duden-Schule unter der Leitung von Ulli Meiß sorgten in drei Abschlusskonzerten der 67. Bad Hersfelder Festspiele am vergangenen Wochenende für große Begeisterung bei den Zuschauern. Alle Konzerte waren nahezu ausverkauft. Ganz besonders freuten sich die Musiker, ebenso das Publikum, über den Gastauftritt des Jugendchors Tutarchela aus Georgien. Er ist mit den Chören von Ulli Meiß befreundet und wurde deshalb nach Deutschland eingeladen.

Georgischer Außenminister Mikheil Janelidze und Staatsminister Roth zu Gast Die Zusammenkunft der beiden Musikkulturen ließen sich auch der georgische Außenminister Mikheil Janelidze und Europa-Staatminister Michael Roth nicht entgehen. „Heute Abend bringt uns die Musik zusammen“, erklärte Roth in seiner Ansprache. „Heute Abend erleben wir in der Stiftsruine Europa, so wie es sein sollte: friedlich und bunt, grenzenlos und frei, ohne Hass und Gewalt.“ Er betonte, wie wichtig Musik sei, da sie alle Menschen zusammenbringen könne.

Die Musiker beeindruckten alle Anwesenden mit musikalischen Klassikern wie zum Beispiel „The Hanging Tree“, „Wenn ich ein Vöglein wär’“ und „Grün grün grün sind alle meine Kleider“. Für absolutes Gänsehaut-Feeling sorgte spätestens das Solo von Jacqueline Hartwig – mit einer Wahnsinns-Stimme sang sie „Evening Rise“ und sorgte für große Emotionen in der Ruine. Viel getanzt, gesungen und gelacht wurde bei den Darbietungen des georgischen Chores. Mit georgischer Folklore und internationalen Liedern – sie coverten zum Beispiel „Mein Herz brennt“ von Rammstein – zeigte der vielfach ausgezeichnete Chor, was er kann. Am Ende sorgten die Blechbläser noch einmal für Stimmung, und zwar mit „It’s my Life“ (Jon Bon Jovi) und „I will survive“ (Gloria Gaynor, Hermes House Band).

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