Änderung bei den Notdiensten

Brgermeister Hermann-Josef Scheich spricht mit Eiterfelder rzten ber die vorgesehenen nderungen bei den Notdiensten.Eiterfeld.

Brgermeister Hermann-Josef Scheich spricht mit Eiterfelder rzten ber die vorgesehenen nderungen bei den Notdiensten.

Eiterfeld. Um die Auswirkrungen und Grnde ber die nderung des rztlichen Notdienstes zur errtern, hatte Brgermeister Hermann-Josef Scheich die niedergelassenen rzte der Marktgemeinde Eiterfeld, Martin Heimeroth, Dr. Martin Kiel, Dr.Tanja Wst, Dr. Klaus Isert, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Oskar Ruhl sowie den 1. Beigeordneten der Marktgemeinde Eiterfeld Michael Busold zu einem Meinungsaustausch ins Rathaus eingeladen.

Von Seiten der Marktgemeinde stand insbesondere das Anliegen im Vordergrund, eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung an den Wochenenden zu vermeiden. Hierzu hatte auch die Eiterfelder Gemeindevertretung krzlich eine Resolution verabschiedet.Zunchst betonten die Mediziner der Marktgemeinde, dass die Entscheidung, den kompletten Altkreis Hnfeld an die Notdienstzentrale in Fulda anzuschlieen, bergeordnet getroffen wurde und kein Anliegen oder Vorschlag aus eigenen Reihen war.

Aus Sicht der Eiterfelder rzte bleibe dennoch nach Inkrafttreten des neuen Systems die rztliche Versorgung in der Marktgemeinde Eiterfeld bestens gesichert. Im Bereich der Notdienstzentrale am Klinikum Fulda werde durch die mgliche Inanspruchnahme der Fachrzte vor Ort sogar eine Verbesserung eintreten. Wie bisher ist in dringenden Fllen wie etwa bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen immer die Notrufnummer (112) zu whlen. In allen anderen Fllen sei die Nummer des rztlichen Notdienstes zu whlen. Hier stehe eine kompetente Fachkraft zur Verfgung, die abklre, ob ein Hausbesuch erforderlich sei, oder der Patient in die Notdienstzentrale gebeten werde. Fr fahrunfhige Patienten steht darber hinaus ein medizinischer Fahrdienst zur Verfgung, der den Patienten aufsuche. An diesem Fahrdienst seien dann abwechselnd auch die vier Eiterfelder rzte beteiligt. Die Patienten, die bisher im Notfall die Arztpraxis vor Ort aufsuchten, mssen nun allerdings den Weg in die Notdienstzentrale auf sich nehmen.

Die Eiterfelder rzte wiesen ausdrcklich auch darauf hin, dass es knftig weiterhin mglich bleibe, an den Wochenenden direkt ins Hnfelder Krankenhaus zu fahren, um sich dort notfallmig versorgen zu lassen, soweit es sich um chirurgische Verletzungen handelt. Weiterhin wurde von den Medizinern darauf hingewiesen, dass die neue Notdienstregelung mittel- und langfristig zur Sicherung der Landarztpraxen fhre. Wie allgemein bekannt sei, lieen sich kaum noch junge rzte fr eine Landarztpraxis gewinnen. Hierfr seien auch die derzeitigen Bedingungen des Bereitschaftsdienstes verantwortlich, da dieser durchgehend von freitags 18:00 Uhr bis montags 8:00 Uhr dauere und dann direkt in das normale Wochenprogramm bergehe. Darber hinaus musste jeder Arzt bisher eine Flle weiterer Nachtdienste whrend der Woche errichten. Selbstverstndlich htten Eiterfelds rzte auch der Einrichtung einer Notdienstzentrale in Hnfeld zugestimmt, welche aber von den bergeordneten Gremien nicht angeboten worden sei. Nach dem offenen und konstruktiven Gesprch bestand Einigkeit, den Informationsaustausch zwischen Kommunalpolitik und Medizin fortzufhren und sich knftig jhrlich zu einem Erfahrungsaustausch zur rztlichen Versorgung in der Marktgemeinde Eiterfeld und zu allgemeinen Fragen zu treffen.

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