Alheim: Nachhaltigste Gemeinde 2016 mit voller Kraft in 2017

Bürgermeister Georg Lüdtke im KA-Gespräch: Er zieht positive Bilanz und hat bereits viele Pläne für dieses Jahr.

Alheim. Die Gemeinde Alheim ist nach wie vor bestens aufgestellt, davon ist Bürgermeister Georg Lüdtke überzeugt: "Wir haben eine gute, regional ausgerichtete Gesamtpolitik, ohne dabei die Interessen unserer Gemeinde zu vergessen". Für das vergangene Jahr zieht Lüdtke eine positive Bilanz. "Besonders stolz sind wir auf die Auszeichnung für Alheim alsDeutschlands nachhaltigste Gemeinde 2016. Diese Auszeichnung durch eine hochkarätige, externe Jury ist die Bestätigung und die Belohnung für die 20-jährige harte Arbeit unter meiner Regentschaft", erklärt Lüdtke im KA-Gespräch.Auch beim Projekt ZuBRA 2030+ konnte im vergangenen Jahr ein Erfolg erzielt werden: So haben die Teilnehmer, Rotenburg Bebra und Alheim, endlich Phase zwei erreicht.

In Hinblick auf dieses Jahr ist Alheims Rathauschef ebenfalls guter Dinge. "Dieses Jahr wollen wir die Planung für eine Seniorenresidenz in Heinebach weiter voranbringen. Außerdem wollen wir, im Hinblick auf den demographischen Wandel, ein Mehrfamilienhaus in Heinebach bauen. Für uns ist es wichtig, über der 5.000 Einwohner-Grenze zu bleiben."

Im Bereich der Dorferneuerung soll es zunächst in Obergude weitergehen, nämlich mit der Neugestaltung des Mehrgenerationenplatzes. Feuerwehrhäuser in der Gemeinde Alheim sollen modernisiert werden und die Feuerwehreinrichtung in Baumbach soll sogar einen neuen Anbau bekommen. Ein wichtiger Prozess für das kommende Jahr sei auch die Stärkung der Familienfreundlichkeit und Projekte für ein Generationennetzwerk zu verwirklichen. Dazu sollen Gehwege und Straßen barrierefrei gestaltet werden. Außerdem soll ein Wohngebiet für "junges Wohnen" errichtet werden."Wir wollen nicht, dass die Bevölkerung abwandert, sondern – vor allem – auch jüngere Leute in unsere Region locken", so Lüdtke weiter. Dafür müsse der ländliche Lebensraum weiter lebenswert gemacht werden und darf auf Grund diverser Verordnungen nicht überteuert werden.

Sanierungsbedürftige Gemeindestraßen sollen angegangen werden, wofür es eine günstige Finanzierung zu planen gilt, ohne den Bürgern auf der Tasche zu liegen. Die gewerbliche Ebene soll weiter vorangetrieben werden: "Wir haben in Heinebach noch 8.000 Quadratmeter Gewerbefläche übrig. Diese zu verkaufen, dürfte aber kein Problem werden."

Im Bereich des Straßenausbaus hofft Alheims Rathauschef, dass vor allem die Landesstraßen             L 3253 und L 3304, sowie die Sanierung der Ortsdurchfahrt B 83 durch Heinebach angegangen werden."Wir stellen fest, und darüber können wir uns sehr freuen, dass  Alheim sehr gut aufgestellt ist, und das soll auch so bleiben. Ich wünsche mir, dass alle Vereine, Verbände, Ehrenamtlichen und Bürger weiterhin zwar mit der nötigen Gelassenheit aber voller Elan die Gemeinde Alheimweiter mit voranbringen",so Lüdtkes Schlusswort.

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