Neues Einkaufserlebnis kommt nach Rotenburg

Wenn man von der Brücke der Städtepartnerschaften in Richtung Untertor fährt, soll auf dem Parkplatz „Altes Amtsgericht“ auf der linken Seite bald ein neues Einkaufserlebnis entstehen.
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Wenn man von der Brücke der Städtepartnerschaften in Richtung Untertor fährt, soll auf dem Parkplatz „Altes Amtsgericht“ auf der linken Seite bald ein neues Einkaufserlebnis entstehen.

Auf der Stadtverordnetenversammlung wurde unter anderem die Bebauung des Parkplatzes „Altes Amtsgericht“ beschlossen. Dort soll ein neues Einkaufserlebnis entstehen. Daneben könnte die Ampelanlage einem Kreisel weichen.

Rotenburg. Gleich zum Beginn der Stadtverordnetenversammlung in Rotenburg am Donnerstag, 14. Dezember, verkündete Bürgermeister Christian Grunwald eine positive Nachricht: Vor Kurzem war Priska Hinz, Hessische Ministerin für Umwelt, vor Ort und hat die stolze Summe von 477.000 Euro vom Land Hessen für eine Kindertagesstätte mit integriertem Familienzentrum in Rotenburg bewilligt.

Grunwald betonte, dass das Projekt mit weiteren Eigenmitteln nun auf den Weg gebracht werden kann.

Frauenförder- und Gleichstellungsplan

Christiane Ringer, Vorsitzende des Sozialausschusses ging auf mehrere Punkte beim Thema des Frauenförder- und Gleichstellungsplans ein. Es sei schon viel passiert, jedoch müsse auch in Zukunft noch viel passieren, um die Gleichstellung zu erreichen. Identische Aufstiegschancen und Familienmodelle, in denen beide Elternteile in Teilzeit arbeiten können, anstatt einer Vollzeit und einer gar nicht, sind Ziele, die mit dem Plan erreicht werden sollen – speziell im öffentlichen Raum.

Weiter appellierte sie daran, auf den Sprachgebrauch zu achten, damit Mobbing und sexuelle Belästigung weiter zurückgehen. Hartmut Grünewald von der UBR ergänzte: „Wir werden dem Antrag zustimmen, aber es ist bedauerlich, dass so etwas überhaupt beschlossen werden muss.“ Weiter lobte er den Wandel weg von den klassischen Geschlechterrollen.

Wirtschaftsplan 2018

Grunwald stellte den Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 vor. Dieser beinhaltet die Wasser- und Abwasserversorgung, Strom, Wärme, die Arbeitsgemeinschaft Land- und Wasserwirtschaft sowie das Technische Rathaus der Stadt. Insgesamt bleiben zahlreiche Posten bei den ­Kos­ten vom Vorjahr, einige sind sogar darunter angesetzt. Rückblickend auf einen Beschluss von 2017, erklärte Grunwald, dass sich die Klärschlammvererdungsanlage aufgrund neuer Entsorgungsrichtlinien nun noch bezahlter macht.

Kreisel statt Ampel am neuen Einkaufserlebnis

Jonas Rudolph, Vorsitzender der CDU-Fraktion, lobte die Pläne zur Bebauung des Parkplatzes „Altes Amtsgericht“ als guten Schritt für Rotenburg: „Ich hoffe auf ein Schmuckstück auf dem Parkplatz. Menschen sollen einen weiteren Grund finden, nach Rotenburg zu kommen und länger zu bleiben. Das entstehende Einkaufserlebnis soll als Anker der Stadt fungieren.“

Aktuell wurde zwar nur der Planung von alldem zugestimmt, allerdings hat sich die Stadtverordnetenversammlung dazu schon mehrfach positiv geäußert.

Um die Zufahrt zum Einkaufserlebnis zu gewährleisten und problemfrei zu gestalten, würde eine Kreisellösung angestrebt, anstatt die Besucher und Bürger Rotenburgs durch etliche Ampelanlagen zu lotsen. Wolfgang Bodenstein von der SPD erklärte die Bebauungspläne als Beitrag zur Lebensqualität in der Fuldastadt. Er machte jedoch auch darauf aufmerksam, dass Transparenz bei den Investitionskosten und eine umfassende Vorarbeit wichtig seien, damit sich die Stadt nicht verkalkuliert. Am Donnerstag wurde beschlossen, dass die Converticon GmbH aus Bad Hersfeld mit der ersten Leistungsstufe betreut wird und für rund 58.000 Euro bebaut. Leistungsstufe zwei beschäftigt sich dann mit der Vermittlung von Mietern.

Alle vorgebrachten Anträge wurden einstimmig beschlossen

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