Andreas Schmidt-Schaller 2018 in der Stiftsruine

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Andreas Schmidt-Schaller spielt in "Das Karlos-Komplott" mit.

Der erste große Name für die Spielzeit 2018 wurde heute bekannt gegeben.

Bad Hersfeld. Die Bad Hersfelder Festspiele freuen sich, den ersten prominenten Namen des Ensembles der Inszenierung „Das Karlos-Komplott“ bekannt zu geben: Andreas Schmidt-Schaller wird im Sommer 2018 eine der Hauptrollen des packenden Polit-Thrillers, den Festspiel-Intendant Dieter Wedel inszeniert, übernehmen. Als Hauptkommissar Hajo Trautzschke in der ZDF-Krimiserie SOKO Leipzig ist er einem Millionen-Publikum bekannt. Der Schauspieler wuchs in Weimar und Gera auf und war bereits zu DDR-Zeiten populär. Er begann seine Karriere am Theater und spielte in den 80er Jahren in der Krimi-Reihe „Polizeiruf 110“ des DDR-Fernsehens, nach Wiedervereinigung wurde die Reihe im gesamtdeutschen Fernsehen fortgesetzt. „Ich freue mich sehr auf die erneute Zusammenarbeit mit Dieter Wedel. Mir gefällt seine Arbeit sehr, sowohl seine Filme, als auch seine Inszenierungen auf der Bühne. Ein solches Stück wie „Luther“ im vergangenen Sommer ist alles andere als alltäglich, es war eine ganz besondere Aufführung. Ein so geschlossenes Ensemble habe ich selten gesehen“, sagt Schmidt-Schaller, der schon mit Dieter Wedel bei den Dreharbeiten zur „Affäre Semmeling“ zusammenarbeitete. „Ich habe bei den Proben seine unglaubliche Genauigkeit und Einfühlsamkeit geschätzt.“ Andreas Schmidt-Schaller absolvierte sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule Leipzig und erhielt ein Engagement am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt. Von 1975 bis 1980 arbeitete er an den Bühnen der Stadt Magdeburg, wo er auch Regie führte. Dieter Wedel ist glücklich über die Besetzung von Andreas Schmidt-Schaller. „Er ist ein exzellenter Schauspieler und sehr kraftvoll. Er kann auch eine große Gefährlichkeit ausstrahlen.“ Der Festspiel-Intendant wird „Don Karlos“ nach Friedrich Schiller in der Stiftsruine bei den 68. Bad Hersfelder Festspielen zeigen. Er wird eine eigene Fassung des Stückes präsentieren, an der er gerade schreibt. „Das Stück ist aktueller denn je“, erklärt Dieter Wedel. Und eines ist jetzt schon klar: So hat noch keiner „Don Karlos“ je gesehen! „Kein Stein wird auf dem anderen bleiben“, sagt Wedel. Und verspricht zusätzlich beeindruckende Filmszenen, die die Handlung seines Stückes mit dem Titel D„Das Karlos-Komplott“ noch unterstreichen und bereichern. „Es ist ein Stück über aufkeimenden Nationalismus, über brutale Unterdrückungsmethoden, über die Einsamkeit eines Herrschers, der alle beobachten lässt, gleichzeitig aber selbst dauernd unter Beobachtung steht,“ erzählt Dieter Wedel. „Für die Labyrinthe von Escorial bietet die Hersfelder Stiftsruine eine ideale Spielstätte.“ Der „neue Wedel“ in der Bad Hersfelder Stiftsruine ist ein Polit-Thriller über einen Überwachungsstaat, eine Geschichte über unerfüllte Liebe, über nicht erfüllbare Liebe, über Sehnsüchte, verbotene Träume, über Misstrauen, verräterische Gefolgsleute, eine erkaltete Ehe und nicht zuletzt ein großes Vater-Sohn-Drama.“ Premiere des Stücks ist am 6. Juli um 21 Uhr in der STiftsruine.

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