„Angie“ in Fulda

Die Kanzlerin feierte sich und wurde gefeiert... Mit dabei: Unser CDU-Spitzenkandidat Helmut Heiderich. BILDERGALERIE!Ein Artikel vom KA-Schwesternbla

Die Kanzlerin feierte sich und wurde gefeiert... Mit dabei: Unser CDU-Spitzenkandidat Helmut Heiderich. BILDERGALERIE!

Ein Artikel vom KA-Schwesternblatt aus Fulda, Fulda Aktuell :

Waldhessen/Fulda. Die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland hatte nach Fulda gerufen und rund 4.000 Menschen, so die Angaben der Polizei, folgten am Mittwochnachmittag dieser Einladung und versammelten sich auf dem Buttermarkt, um Angela Merkel zu sehen und zu hren. berwiegend CDU-Anhnger, die ihrer Bundesvorsitzenden zujubelten und deren Botschaften und Parolen vernehmen wollten.

Schon im Vorfeld dieser Wahlkampfkundgebung herrschte hektische Betriebsamkeit, vor allem im Vorbereitungsteam und bei den Sicherheitskrften. So hatten vor allem Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt alle Hnde voll zu tun, umdie Staus in der Stadt mglichst klein zu halten. Fanden doch am Mittwochnachmittag in der Fuldaer Innenstadt gleich zwei Groveranstaltungen statt, in deren Verlauf es zu Straensperrungen und merklichen Verkehrsbehinderungen kam.

Ab 15 Uhr wurde der Fahrzeugverkehr in der Innenstadt auf das Notwendigste beschrnkt. Bereits am Vormittag gab es im unmittelbaren rumlichen Umfeld des Buttermarktes Beeintrchtigungen durch die Vorbereitungen zur Wahlveranstaltung mit der Bundeskanzlerin.

Der Einlass erfolgte um 15.30 Uhr, um 16 Uhr ging es dann richtig los mit Livemusik der Band Firecats, Gruworten von Fuldas OB Gerhard Mller, dem CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Walter Arnold, des CDU-Wahlkreisabgeordneten Michael Brand, Live-Talks sowie Filmeinblendungen zu 60 Jahren Bundesrepublik und 20 Jahren Deutsche Einheit.

Im Tina-Turner-Triumphmarsch, nach dem Lied Simply the best und begleitet von Hessens Ministerprsident Roland Koch, Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung und rtlichen Mandatstrgern zog um 17.03 Uhr Dr. Angela Merkel auf dem Buttermarkt ein und hielt nach einer kurzen Talkrunde ihre Wahlkampfrede, die weiter entfernt stehende Zuschauer am Buttermarkt und in der Marktstrae auch auf einer Grobildleinwand verfolgen konnten. Nach knapp einer Stunde, dem gemeinsamen Absingen der Nationalhymne, mit einer Bonifatius-Skulptur als Prsent und unter dem Rolling-Stones-Song Angie verabschiedete sich die Kanzlerin um 18.03 Uhr wieder aus der Barock- und Bischofsstadt Dienstwagen, Polizei-Eskorte, Hubschrauber und der nchste Wahlkampfauftritt in Magdeburg warteten.

Schlepper-Sternfahrt

Des Weiteren fand am Mittwochnachmittag auch eine Demonstration der Landwirte statt. Mit ihren Traktoren stellten sie sich ab 15 Uhr auf dem Parkplatz Ochsenwiese auf. Nach einer Kundgebung am Bahnhofsvorplatz fuhren sie unter Polizeibegleitung im Konvoi zunchst bis zur Rabanusstrae und legten dort einen etwa einstndigen Aufenthalt ein. Ab 18.15 Uhr wurde der Demonstrationszug von Polizei und Ordnungsamt durch die Innenstadt wieder zurck auf die Ochsenwiese geleitet.

Die Bauern der Region wollten mit ihrer Kundgebung und dem Schlepperkorso die Brger ber die nach eigener Aussage skandalsen Zustnde auf dem Milchmarkt informieren, sowie die Politik und Molkereiwirtschaft endlich zum Handeln auffordern. Unter dem Motto Milchpreisskandal in Deutschland Bauern und Verbraucher zahlen die Zeche! und Der heie Milchherbst beginnt reichten Vertreter der Milchbauern auch eine Resolution an die Bundeskanzlerin weiter. Veranstalter waren die BDM Kreisteams aus dem Vogelsberg, Bad Hersfeld (auch Helmut Heiderich war dabei!) und Fulda.

Mal ein ernstes Wrtchen reden

Merci, Frau Merkel, fr Ihre Untersttzung so hatte die Brgerinitiative (BI) Keine Trasse Fulda-Meiningen das Flugblatt betitelt, das ihre Mitglieder am Mittwoch beim Besuch der Bundeskanzlerin rund um den Buttermarkt verteilten. Darin erinnern sie die Kanzlerin an die anlsslich der Vorstellung ihres Wahlprogramms im Juni gemachte Aussage, dass die CDU zeigen msse, dass sie eben nicht eine Wirtschaftspartei sei.

Auch Merkel-Zitate zur Wichtigkeit des Artenschutzes gab die BI wieder. Wir nehmen Sie beim Wort und schlussfolgern daher, dass Sie genau wie wir den geplanten Bau der B 87 inmitten durch das Biosphrenreservat Rhn ablehnen, schrieb die BI in dem Flyer. Mit ironischem Unterton bat die BI die CDU-Chefin, mit ihren verantwortlichen Parteikollegen aus Osthessen mal ein ernstes Wrtchen zu reden, da diese vielleicht die Worte der Kanzlerin nicht richtig verstanden htten. (ehr)

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