JU antwortet Barthel: SPD auf „bildungspolitischem Holzweg“

Waldhessen. Als durchaus nachvollziehbar bezeichnet die Junge Union (JU) Hersfeld-Rotenburg die Angst der Jusos und dessen nordhessischen Bezirksvorsi

Waldhessen. Als durchaus nachvollziehbar bezeichnet die Junge Union (JU) Hersfeld-Rotenburg die Angst der Jusos und dessen nordhessischen Bezirksvorsitzenden Pascal Barthel, der die Grünen zum Bremsklotz des Politikwechsels ausgerufen hat. "Wenn sich bereits die Schulpolitiker der Grünen von dem strammen Linkskurs und den gescheiterten sozialdemokratischen Rezepten der 70er Jahre abwenden, belegt dies erneut den bildungspolitischen Holzweg der Jusos und der Schäfel-Gümbel-Truppe in Hessen", so der JU-Kreisvorsitzende Christian Eckhardt.

"Wer wie Pascal Barthel behauptet, die CDU-geführte Landesregierung mache Politik gegen den Willen von Eltern und Schülern, dem empfehlen wir einen Blick in das sozialdemokratische Bildungspapier der Hessen-SPD", sagt Eckhardt. "Die von der hessischen SPD-Fraktion kürzlich vorgestellten bildungspolitischen Vorstellungen lesen sich wie ein reines ‘Abschaffungsprogramm’ der bisherigen Bildungspolitik."

Das SPD-Programm sehe nicht nur die Abschaffung der Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien zugunsten einer nebulösen Zwangseinheitsschule vor, sondern auch die Abschaffung des gegliederten Schulwesens mit schulformbezogenen Lehrplänen, Stundentafeln und Abschlüssen sowie die Abschaffung der Querversetzung und das Sitzenbleiben, das Landesabitur und die Wahlfreiheit der Eltern und ihren Kindern. Demgegenüber stehe als bildungspolitische Antwort die Einheitsschule von der 5. bis zur 10. Klasse, ein Einheitsabschluss für alle Schülerinnen und Schüler nach der zehnten Klasse sowie der Einheitsschüler und der Einheitslehrer.

Die Angst von SPD und Jusos vor der "Vielfalt" stößt bei der stellvertretenden JU-Vorsitzenden und Kreistagsabgeordneten Katharina Storck auf großes Unverständnis: "Eine individuelle Förderung, die den Talenten, Begabungen und Interessen der Schüler entspricht, schafft man nicht durch eine einseitige Einheitsschule. Vielmehr sollte jungen Menschen die Möglichkeit gegeben werden, sich entsprechend ihrer Interessen und Stärken durch zielgerichtete Bildungsangebote weiterzuentwickeln."

Was die SPD hingegen mit blumigen Worten unter "mehr Bildungsgerechtigkeit" beschreibt, wird im aktuellen Bildungspapier mehr als deutlich. Es ist kein Wunder, dass der Verein Hessische Eltern pro Bildung e. V. die ideologisch gefärbte Bildungspolitik als "faktische Kriegserklärung für verantwortungsbewusste Eltern in Hessen" beschreibt, so die Meinung der Jungen Union.

Der CDU-Nachwuchs setzt sich für die Schulvielfalt und Wahlfreiheit durch ein begabungs- und leistungsgerecht differenziertes Schulwesen ein, dass sich ausschließlich am Wohl des Kindes orientiert. Dazu gehört der Erhalt der Gymnasien sowie der Haupt- und Realschulen. Einen Missbrauch der Schule als Instrument der Gesellschaftsveränderung gilt es zu verhindern.

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