Arbeitslosigkeit leicht gestiegen

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Waldhessen. Bessere Zahlen als im Vorjahr - Konjunktur zieht an.

Waldhessen. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda ist im Februar leicht angestiegen. Insgesamt waren Ende des Monats 8.057 Personen arbeitslos gemeldet. Dies waren 213 mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 4,5 Prozent. "Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren alle Personengruppen, insbesondere Männer", erklärte Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, bei einer Pressekonferenz. So waren 4.560 Männer arbeitslos gemeldet, was einem Minus von 183 (-3,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat gleichkommt und unter anderem der Rückkehr der zu Beginn des Winters freigesetzten Arbeitskräfte in den Außenberufen geschuldet ist. Eine positive Entwicklung ist auch bei den älteren Arbeitslosen zu verzeichnen. Binnen Jahresfrist ging die Arbeitslosigkeit bei Menschen über 50 Jahren um 6,2 Prozent (-178) zurück.Der Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr geht ausschließlich auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung zurück, was auf eine anziehende Konjunktur hindeutet. Bei der Arbeitsagentur meldeten sich im Februar 3.834 Personen arbeitslos (-6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), bei den Kreisjobcentern der Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg insgesamt 4.223 (+1,1 Prozent).

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar im Landkreis Hersfeld-Rotenburg noch­mals leicht angestiegen. Insgesamt waren 3.377 Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 176 Arbeitslose mehr als im Vormonat, jedoch 243 weniger als im Februar des letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,4 Prozent. "Der milde Winter hat die Arbeitslosigkeit lediglich moderat steigen lassen. Dies betraf vor allem Männer. Hier zeigen sich die Effekte der witterungsabhängigen Außenberufe, die nach wie vor eine Männerdomäne sind", kommentiert Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die aktuellen Zahlen. Die Zahl der arbeitslosen Männer stieg im vergangenen Monat um 115 Personen auf insgesamt 1.925 Arbeitslose an. Die Zahl der arbeitslosen Frauen stieg um 61 Personen auf insgesamt 1.452 Arbeitslose an."Durch das vorgezogene Ausbildungsende stieg die Zahl arbeitsloser junger Menschen an. Ein Phänomen das sich jährlich wiederholt", erklärt Dombrowski. Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren nahm im Februar um 60 Personen auf insgesamt 370 junge Frauen und Männer zu. Die Arbeitsagentur geht davon aus, dass in den nächsten Wochen und Monaten ein Großteil der Betroffenen wieder beruflich integriert werden kann.Die über 50-Jährigen bleiben mit 1.098 Arbeitslosen die größte Personengruppe gemessen an allen Arbeitslosen. Ihre Zahl stieg im letzten Monat leicht um 4 Personen; im Vergleich zum Februar 2013 ist die Zahl der älteren Arbeitslosen um 120 Personen gesunken.Unternehmen erteilten dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld im Februar insgesamt 266 Vermittlungsaufträge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das gut 100 Aufträge mehr. Der Stellenbestand sank im Februar um 148 Stellen auf 537.Der Bestand an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist zum Statistikstichtag im Juni 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Insgesamt waren zum Stichtag der Statistik (30.06.2012) 44.212 Menschen in der Region sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dies entspricht einem Plus von 496 Beschäftigungsverhältnissen gegenüber dem Juni 2012.In Bewegung befindet sich der Ausbildungsstellenmarkt. Für die Region Hersfeld-Rotenburg sind bei der Agentur für Arbeit zurzeit knapp 500 freie Ausbildungsstellen gemeldet. Darunter sind gängige Ausbildungsberufe aus dem kaufmännischen Bereich genauso zu finden wie weniger bekannte. So werden unter anderem Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker und Kraftfahrzeugmechatroniker für System- und Hochvolttechnik gesucht.  "Wer noch nicht als Bewerber bei der Arbeitsagentur Fulda gemeldet ist, sollte die Chance auf die Wunsch-Lehrstelle nutzen und dringend einen Termin bei der Berufsberatung sichern", ermuntert Dombrowski die Schulabgängerinnen und -abgänger.Eine Terminvereinbarung ist möglich unter der kostenfreien Rufnummer 0800/45555-00.

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