Wieder fehlende Rettungsgasse: Gleich mehrere Auffahrunfälle auf der A 7 in der Gemarkung Niederaula

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Mehrere Fahrzeuge in Geschehen auf der A 7 verwickelt / Zwei Menschen am späten Freitagabend leicht verletzt

Niederaula - Am späten Freitagabend kam es, wie bereits kurz berichtet, auf der A 7, Hattenbacher Dreieck-Kirchheimer Dreieck, Gemarkung Niederaula, zu insgesamt drei Verkehrsunfällen mit mehreren Fahrzeugen.

Zur Unfallzeit gegen 21 Uhr herrschte auf der A 7, in Fahrtrichtung Kassel, hohes Verkehrsaufkommen mit stockendem, zähfließendem Verkehr. Infolgedessen kam es im Gefällstück des Hattenbacher Dreiecks, auf dem linken Fahrstreifen, in kürzester Zeit zu drei Auffahrunfällen mit insgesamt acht beteiligten Fahrzeugen.

Ursächlich bei allen Unfällen war ein zu geringer Sicherheitsabstand in Verbindung mit der gefahrenen Geschwindigkeit zu den vorausfahrenden Fahrzeugen. Die Fahrer versuchten zwar, ihre Autos abzubremsen, konnten aber ein Auffahren auf die vorausfahrenden Pkw nicht verhindern. Im weiteren Verlauf wurden diese, durch die Wucht des Aufpralls, aufeinander geschoben.

Die verunglückten Wagen blockierten die Fahrbahn in Fahrtrichtung Kassel, so dass die Fahrbahn für Rettungs-/Bergungs-/Abschlepp- und Reinigungsmaßnahmen für mehr als zwei Stunden komplett gesperrt werden musste. Eine Rundfunkwarnmeldung mit einer Umleitungsempfehlung wurde veranlasst.

Durch das Unfallgeschehen wurden zwei Personen leicht verletzt (Prellungen, Stauchungen, HWS und kleinere Schnittverletzungen).

Ein großes Problem stellte wiederholt die Bildung einer Rettungsasse, insbesondere für die Rettungskräfte für die verletzten Personen an der Unfallstelle, dar. Angeforderte Rettungskräfte und Bergungsunternehmen konnten die Unfallstelle aufgrund einer fehlenden Rettungsgasse zunächst nicht erreichen. Die Fahrbahn war überwiegend mit Lastzügen auf allen Fahrstreifen zugestellt beziehungsweise  blockiert. Nur durch unterstützende Streifenwagen der Polizeiautobahnstation konnten Helfer und Hilfsdienste zur Unfallstelle gelangen.

Die verletzten Personen wurden, nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle, zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 45.000  Euro geschätzt.

Nach Freigabe der geräumten und gereinigten Unfallstelle löste sich der nachfolgende Stau auf der A 7 und der A 5 in Fahrtrichtung Nord, mit jeweils etwa 13 Kilometern, zeitnah wieder auf.

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