Ausbildungsstart: 197 Jugendliche haben noch keinen Ausbildungsplatz

Waldhessen. "Zum Beginn des Ausbildungsjahres sind noch längst nicht alle Bewerberinnen und Bewerber in einem Ausbildungsverhältnis", komm

Waldhessen. "Zum Beginn des Ausbildungsjahres sind noch längst nicht alle Bewerberinnen und Bewerber in einem Ausbildungsverhältnis", kommentiert der nordhessische DGB-Jugendbildungsreferent André Schönewolf die am heutigen Tag veröffentlichte Statistik der Bundesagentur für Arbeit zum Ausbildungsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Schönewolf hofft, dass die Unternehmen auf die laut Arbeitsagentur 197 unversorgten Bewerberinnen und Bewerber im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zugehen, um ihre freien Stellen zu besetzen.

"Die Ausgangslage ist gut. Es gibt noch 255 unbesetzte Ausbildungsstellen im Landkreis, davon viele im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Lebensmittelhandwerk. Wenn die Unternehmen dort bereit sind, die Ausbildungsqualität zu verbessern sowie gesetzliche Mindeststandards wie z.B. das Jugendarbeitsschutzgesetz einzuhalten, könnten diese Stellen auch noch zum 1. September besetzt werden", so der Gewerkschafter. Ebenfalls sollten die Betriebe sich nicht durch die verbreiteten Vorurteile, dass Bewerberinnen und Bewerber Defizite hätten, von einer Ausbildung abbringen lassen.

Die DGB-Jugend freut sich zusammen mit vielen tausend nordhessischen Auszubildenden über ihren Start ins Berufsleben und wünscht ihnen viel Erfolg. "Wenn Auszubildende Fragen zu Bezahlung, Arbeitszeiten oder Urlaub haben, sind wir von der Gewerkschaftsjugend die kompetenten Ansprechpartnerinnen", erläutert Schönewolf die Angebote der DGB-Jugend und der DGB-Gewerkschaften. Auszubildende können sich nicht nur an ihre Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie ihren Betriebs- oder Personalrat wenden, sondern auch das nächste Gewerkschaftsbüro kontaktieren.

Als besonderen Service gibt es die anonyme Internetberatung auf www.dr-azubi.de. "Die Gewerkschaftsjugend lebt jedoch vom Mitmachen", lädt Schönewolf die Auszubildenden ein. Nur über eigenes Engagement in einer Gewerkschaft könnten diese beispielsweise auf ihre Ausbildungsvergütung oder die Übernahme nach der Ausbildung Einfluss nehmen und ihre Arbeitsbedingungen mitgestalten.

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