Außer Plakaten nichts Neues

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Bad Hersfeld. Die Plakate sind nun fertig, doch ansonsten hapert es mit der Festspiel-Organisation noch etwas.

Bad Hersfeld. Viel war es nicht, was auf der sehr kurzen Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur am Mittwoch besprochen wurde. Über das ursprünglich angekündigte Festspiel-Konzept für die Zukunft wurde im Einvernehmen mit den Fraktionen angesichts der derzeit laufenden Gespräche weiter Stillschweigen bewahrt.Auch Bürgermeister Thomas Fehling konnte kaum mehr Auskunft geben, als dass die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen und auch die Finanzierung wohl bald geklärt sei.

Christian Mayer und Reinhold Schott konnten allerdings einen Fortschritt in Sachen Marketing vermelden und die neuen Werbeplakate vorstellen, die derzeit gedruckt werden. Nachdem es im letzten Jahr Kritik an der Gestaltung der Plakate gegeben hatte, wurde diesmal ein Wettbewerb unter den heimischen Werbeagenturen durchgeführt. Bedingung dabei war, dass die Stiftsruine (beziehungsweise der Innenhof von Schloss Eichhof) als verbindendes Element in den Plakaten auftauchen müsse.

In dem Siegervorschlag von Roe-Design werden die Stücke jeweils am Himmel über der Ruine präsentiert –  "Kiss me Kate" beispielsweise zeigt einen Gewitterhimmel, während bei "Don Quijote" natürlich die Sonne Spaniens über der Stiftsruine leuchtet. Die Plakate werden in der kommenden Woche, rechtzeitig zum Beginn des Vorverkaufsstarts am 14. November, in der Stadt aufgehängt.

Unstimmigkeiten löste die Nachfrage von Gerhard Finke nach dem Marketingkonzept aus. Obwohl dies eigentlich in der Sitzung nicht besprochen werden sollte, nahm Bürgermeister Fehling schließlich Stellung dazu, und erklärte, die Marketing-Organisation sei leider immer noch nicht abschließend geklärt. Es sei "wahnsinnig mühsam, diese verabredung hinzubekommen, die Bestandteil des Vertrages ist." Es zeichne sich dabei ab, dass die Stadt das Sponsoring übernehmen werde, wobei es natürlich bereits viel zu spät sei, um noch Sponsoren anzuwerben.Fehling verwies aber darauf, dass die derzeitigen Fortschritte seiner Initiative zu verdanken seien, die Mittel freizugeben, obwohl die Finanzierung noch nicht geklärt sei. "Ich habe das getan, um Schaden von der Stadt abzuwenden." Ausschussmitglied Hans-Jürgen Schülbe bekannte zum Abschluss, dass er Fehling in dieser Situation nicht beneide.

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