Autoreparatur endet in schwerer Körperverletzung

Die Bundespolizei am Standort Eschwege hat Investitionen von 9 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt in Aussicht. Foto: Archiv

Nach dem Vortäuschen der Reparaturbezahlung floh der Fahrzeugbesitzer im Pkw und fuhr dabei einen Werkstattmitarbeiter um. Hinweise erbeten.

Bad Hersfeld. Am 27. Dezember, 11.30 Uhr ereignete sich auf dem Gelände eines Bad Hersfelder Autohauses eine gefährliche Körperverletzung. Ein Kunde wollte seinen reparierten Pkw abholen und täuschte im Büro die Bezahlung der Rechnung vor. Anschließend ging der Fahrer zu seinem Pkw und wollte das Firmengelände verlassen. Eine Bürokraft teilte einem Mitarbeiter der Werkstatt mit, dass die Rechnung noch nicht bezahlt wurde. Der Werkstattmitarbeiter stellte sich wenige Meter vor dem in Fahrt befindlichen Pkw auf und wollte auf diese Weise das Wegfahren verhindern. Der Fahrer hielt unbeirrt auf den Mann zu und erfasste ihn mit dem Frontbereich der Pkw. Der Mann fiel auf die Motorhaube, wurde weniger Meter mitgenommen und fiel anschließend seitlich von der Motorhaube auf den Boden. Der Fahrer fuhr mit dem Pkw davon. Die Ermittlungen gegen den Fahrer wurden aufgenommen. Der Mann wurde leicht verletzt und wollte einen Arzt aufsuchen. Zeugen, welche den Vorfall gesehen haben und Angaben zu dem Fahrer oder den Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Bad Hersfeld, Tel: 06621/9320, in Verbindung zu setzen.

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