In der Innenstadt: Zwei Bäume müssen entfernt werden

In der Klausstraße in Bad Hersfeld müssen zwei Bäume entfernt werden

Bad Hersfeld. Grün in der Innenstadt ist sinnvoll und schön. Das gilt auch für die Klausstraße, einen historischen Straßenzug, der durch den alten Gebäudebestand geprägt ist und räumlich ­relativ beengte Verhältnisse aufweist.

Läuft man die Klausstraße entlang, liegt auf Höhe des Reformhauses ein kleiner dreieckiger Stadtplatz, der mit drei Bäumen bestanden ist. Dabei handelt es sich um Platanen, die aber dort nicht standortgerecht sind. Sie wurden vor Jahrzehnten in einem Abstand von etwa sieben Metern gepflanzt – dies ist jedoch zu eng. Notwendig sind mindestens rund 10 Meter. Darum müssen zur zukünftigen Sicherung und Entwicklung der Stadtgehölze die äußeren beiden Platanen in der Klaussstraße im Laufe des Februars entnommen werden. Heute wachsen die Kronen schon dicht an den Gebäudebestand heran und behindern sich gegenseitig in ihrem Wachstum. Zudem weist ein Baum bereits eine bedrohliche Schieflage auf, so dass auch aus Gründen der Verkehrssicherung Handlungsbedarf besteht.

Durch die Entnahme entsteht mehr Raum für den mittleren, sehr vitalen Baum und er kann entsprechend in seiner Entwicklung gefördert werden. Dieser wird so zurückgeschnitten, dass die Krone weniger auskragend ist und sich dem vorhandenen Raum anpasst. Die Platane (Platanus acerifolia) ist ein Baum, dessen Krone weit auskragt und insgesamt eine Höhe von bis ca. 50 Meter erreicht. Sie wird auf Grund ihrer Platzanforderungen meist in großen Parkanlagen oder als Alleenbaum eingesetzt.

Dieser Platz steht in der Klausstraße nicht zur Verfügung. Man kann Platanen sehr gut zurückschneiden und kleinhalten – allerdings müssen diese Erziehungsschnitte bereits im jungen Alter vorgenommen werden. Haben sie einmal, wie in der Klausstraße, eine stattliche Größe erreicht, kann zwar die Krone ohne Probleme radikal zurückgeschnitten, der Baum kann aber nicht mehr zu ­einem Kleinbaum „zurückerzogen“ werden.

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