Beachtliche Leistung der Jugendsinfonieorchester aus Frankenberg und Arolsen in der Stiftsruine

Bad Hersfeld. Das Jugendsinfonieorchester der Christian-Rauch-Schule, Bad Arolsen und das Orchester der Edertalschule Frankenberg waren am vergangenen

Bad Hersfeld.Das Jugendsinfonieorchester der Christian-Rauch-Schule, Bad Arolsen und das Orchester der Edertalschule Frankenberg waren am vergangenen Sonntag zu Gast in der Bad Hersfelder Stiftsruine. Den Besuchern wurde eine gelungene Mischung von der Klassik bis zu zeitgenössischer Musik geboten. Eine so große Anzahl musikbegeisterter Jugendlicher auf der Bühne zu erleben war berührend und stimmt hoffnungsvoll.

Zu Beginn spielten beide Orchester gemeinsam unter Leitung von Rainer Böttcher Verdis "Triumphmarsch" aus Aida und schon sprang der Funke auf das Publikum über. Besonders die Bläser, die sich auf der Bühne in zwei Reihen positioniert hatten, überzeugten durch gute Intonation und festlichen Klang.

Im ersten Teil zeigte anschließend das Orchester aus Bad Arolsen sein Können.  Von Johannes Brahms "Ungarischem Tanz Nr. 5" über Robert Smith‘ Sinfonie Nr. 2 "The Odissey" bis zu Hans Zimmers Filmmusik zu "Fluch der Karibik" erklang die ganze Vielfalt musikalischen Könnens mit unterschiedlichsten Instrumenten. Beim letztgenannten Komponisten basiert die Stilistik auf einem mächtigen Hauptthema, rhythmischen Action-Motiven und behutsameren Passagen für die Hauptfiguren des Films, beachtlich gemeistert von den jungen Musikern.

Das Orchester der Edertalschule stand dem in nichts nach. Es begann mit dem ersten Satz der bekannten Sinfonie Nr. 9 "Aus der neuen Welt" von Antonin Dvorak und setzte sich fort mit dem 1. Satz aus dem Violinkonzert Nr. 2 von Wolfgang Amadeus Mozart, in dem Schirin Schwarz (Jahrgangstufe 12) gekonnt die Solovioline spielte. Weiter ging es mit der klangschön und emotional interpretierten Sinfonischen Dichtung Finnlandia von Jean Sibelius und dem rassigen Danzon Nr. 2 von Arturo Marquez, einer Synthese aus kubanische Rhythmen und spanischen Tanzformen, in der fast alle Instrumentengruppen mal im Vordergrund stehen.

Stürmischer Beifall für beide Formationen. "Es war einfach großartig. Ein tolle Stimmung und wundervolle Musik der beiden Orchester", sagte ein Besucherin, die mit ihrer Familie zu dem Konzert in die Stiftsruine gekommen war.

Zum Abschluss spielten beide Orchester gemeinsam unter Leitung von Markus Wagener den ersten Marsch aus "Pomp and Circumstance" von Edward Elgar, den sich Edward VII für seine Krönungsfeierlichkeiten wünschte und der mit den Worten "Land of Hope and Glory" unterlegt ist. Der Klang in der Stiftsruine war fulminant ebenso der Beifall der etwa 150 Besucher. Das Konzert und besonders die jungen Musiker hätten mehr Zuschauer verdient.

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