Bebra: Das Abitur mit Schwerpunkt Mediengestaltung kommt gut an

Das Abitur mit Schwerpunkt Mediengestaltung ist eine willkommene Alternative mit Zukunft. Foto: Eberlein-Knierim / nh

Digitalisierung, ein großer Begriff ist in aller Munde - nun auch beim Abi in Bebra

Waldhessen. Digitalisierung, ein großer Begriff ist in aller Munde. Keiner kann sich diesem entziehen. Sogar Schulen werden in Zukunft finanziell unterstützt, um in einer digitalisierten Welt nicht abgehangen zu werden. Umso wichtiger ist auch die Außeneinsetzung mit sozialen und neuen Medien.

Die Beruflichen Schulen Bebra sind da schon einen Schritt weiter, sie bieten den Schülern am Beruflichen Gymnasium eine Fachrichtung an, die ihren Schwerpunkt auf die Gestaltungs- und Medientechnik legt und sich dabei den neuen Medien bedient. Die Schüler haben die Möglichkeit, mit eigens für diesen Fachbereich angeschafften Apple Computern, Kameras aber auch anderem multimedialen Equipment zu arbeiten. „Wir haben den Schülern eine tolle Ausstattung zu bieten“ betont Oberstudienrat Michael Fernau, der den Schülern nicht nur bei technischen Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht und gemeinsam mit ihnen an den verschiedensten Projekten ­arbeitet. Studienrätin Gerlinde Abel, die auch in diesem Bereich unterrichtet, weiß wovon sie spricht. Vor ihrem Studium hat sie selbst als Mediendesignerin gearbeitet und kann den Schülern einen hervorragenden Einblick in die praktische Arbeit geben. Kreative Ideen entstehen aber nach wie vor im Kopf und können dann mit den technischen Möglichkeiten eindrucksvoll visualisiert werden.

Abel ist sich sicher, dass auch technisch nicht so versierte Schüler sich schnell an die verschiedenen Programme gewöhnen und Freude am Gestalten mit einer Software finden. Zu einer guten Gestaltung gehört auch ein geschultes Auge. Abel betont „Einen geschulten Blick auf Gestaltung zu entwickeln, das muss man trainieren und dauert viel länger als das Lernen eines Computerprogrammes. Manchmal genügt es jedoch, den Schülern erst einmal bewusst zu machen, wie sehr sie eigentlich von Gestaltung umgeben sind.“

Ist der Anstoß erst einmal gegeben, setzt bei vielen Schülern plötzlich so etwas, wie ein kritischer Umgang mit der sie umgebenden medialen Umwelt ein und das ist es, was wir in unserer heutigen digitalisierten Welt dringend brauchen.

Neben dem Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik haben die Schüler des Beruflichen Gymnasiums die Möglichkeit im Bereich Technik-Mechatronik oder Wirtschaft eine anspruchsvolle berufliche Grundbildung in der gewählten Fachrichtung zu erhalten. Die Schüler erwerben am Ende das Abitur und zusätzlich eine berufliche Qualifizierung im Leistungskurs der gymnasialen Oberstufe. Für interessierte Eltern und Schüler veranstaltet das Berufliche Gymansium der Beruflichen Schulen Bebra am 17. Januar um 18 Uhr einen Informationsabend. Die Teilnehmer haben dort die Möglichkeit, sich detailliert über die Fachbereiche zu informieren, Einblicke in den Stundenplan zu erhalten und natürlich die Möglichkeit mit den Lehrern der Fachrichtungen in Kontakt zu treten.

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