„Bebraer CDU ist kaum noch wählbar“

Zur letzten Bebraer Stadtverordnetenversammlung und den CDU-Schlappen bei der Abstimmung zum "E.ON-Stadtwerke-Vertrag" und dem Lokschuppen (

Zur letzten Bebraer Stadtverordnetenversammlung und den CDU-Schlappen bei der Abstimmung zum "E.ON-Stadtwerke-Vertrag" und dem Lokschuppen (HIER klicken) meint KA-Leser Bodo Breitbart:

In der letzten Stadtverordnetensitzung – so nachzulesen in der örtlichen Presse (HIER klicken) – hat die CDU Bebra zwei Niederlagen erleiden müssen: In der Sache des Vertrags mit der E.ON und bei der Entscheidung über die Erhaltung des Lokschuppens.

Das ist eine unbekannte Situation für die CDU Bebra, die sich immer noch so verhält, als habe sie weiterhin die absolute Mehrheit. Die hat sie aber nicht mehr. Und sie versäumt es, sich für ihre Politik Partner zu suchen – wobei Partner selbstverständlich nicht einfach bedingungslos die CDU-Meinung mittragen, sondern auch eigene Akzente setzen.

Die CDU Bebra muss ihre Vorgehensweise ändern, um ihre Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit zurückgewinnen. Nur "dagegen sein" ist zu wenig. Ihre Konzepte sind nicht ausgereift. Schade! Die CDU Bebra läuft Gefahr, sich politisch zu isolieren. Die Bürgermeisterfraktion ist praktisch politisch gefallen.

Mit dieser "Strategie" ist die CDU Bebra kaum noch wählbar, die Wähler werden sich Alternativen suchen.

Man kann sich politisch auch einmal irren, aber wenn der Irrtum offensichtlich ist, bringt es nichts, an falschen Überzeugungen festzuhalten. Es hat noch niemandem geschadet, aus eigenen Fehlern gelernt zu haben.

Die CDU sollte sich deshalb in der Energiepolitik schnellstens ein neues Konzept einfallen lassen, das von einer breiten Mehrheit, im Idealfall von allen Stadtverordneten, getragen werden kann. Im Interesse der Bebraer Bürger sollte davon abgesehen werden, sich in die Abhängigkeit von einem einzelnen Stromanbieter zu begeben.

Fazit: Innehalten, Besinnen – und zügig neu entscheiden!

Bodo BreitbartBebra

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