Behindertenwerkstätten dürfen wieder öffnen

Landrat Dr. Michael Koch (von rechts) machte sich mit den beiden Geschäftsführern der sozialen Förderstätten Ulrich Völke und Thomas Deppenkemper vor Ort ein Bild in den Bebraer Werkstätten – hier in der Aktenvernichtung - und erkundigte sich nach möglichen Schwierigkeiten bei der Umsetzung der strengen Vorgaben.

Landrat Dr. Michael Koch machte sich vor Ort ein Bild

Bebra. Seit dem 2. Juni dürfen in Hessen auch die Behinderteneinrichtungen schrittweise wieder öffnen. Landrat Dr. Michael Koch machte sich deshalb bei der größten Behinderteneinrichtung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, den Sozialen Förderstätten Bebra, vor Ort ein Bild und erkundigte sich über die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der strengen Vorgaben.

Landrat Koch sagt: „Es ist gut, dass nun auch die Behinderteneinrichtungen im Landkreis wieder schrittweise öffnen dürfen. Es ist wichtig, dass die Menschen mit Beeinträchtigungen langsam wieder eine Struktur in ihrem Alltag bekommen.“ Gleichzeitig dankte Koch stellvertretend allen Pflegekräften, die in den Einrichtungen arbeiten: „Es ist gut, dass Sie für uns da sind. Gerade in diesen schwierigen Tagen leisten Sie hervorragende Arbeit, dafür möchte ich Ihnen im Namen aller Kreisgremien herzlich danken.“

Rund 100 Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten jetzt bereits wieder bei den Sozialen Förderstatten. Schrittweise wird der weitere Betrieb in den Werkstätten hochgefahren. Thomas Deppenkemper und Ulrich Völke, die beiden Geschäftsführer der Förderstätten, erklären: „Wir arbeiten nach einem Hygienekonzept, das mit dem Gesundheitsamt abgestimmt ist. So steht im Eingangsbereich beispielsweise Desinfektionsmittel bereit, darüber hinaus muss sich dort in Anwesenheitslisten eingetragen werden.“ Markierungen auf dem Boden sorgen für den Mindestabstand, die Gruppengrößen wurden begrenzt, so die Geschäftsführer. Zudem erhalten die Mitarbeiter am Eingang täglich eine frische Mund- und Nasen-Bedeckung, die von den sozialen Förderstätten selbst hergestellt wurden, denn in einigen Bereichen gelte Maskenpflicht. „Wir sind froh, dass wir unsere Werkstätten wieder langsam öffnen dürfen. Für viele Beschäftigte ist die Werkstatt der Mittelpunkt des sozialen Lebens“, sagen die Geschäftsführer.

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